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Nicht alles glauben, was man liest


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Hat Nick seine verschwundene Frau Amy wirklich umgebracht? Warum belügt er die Polizei, wenn er doch nichts zu verbergen hat? Oder hat Amy alles nur inszeniert? In ihrem Roman Gone Girl (2012) spielt die Autorin Gillian Flynn geschickt mit den Erwartungen des Lesers. Immer dann, wenn man glaubt, man wüsste, was Sache ist, verläuft die Geschichte wieder in eine andere Richtung.

Manipuliert wird der Leser durch die beiden Ich-Erzähler Nick und Amy, deren Erzählstränge sich immer wieder abwechseln und eine komplett unterschiedliche Sichtweise einnehmen. Wem soll der Leser nur glauben?

Während Gillian Flynn nicht nur einen, sondern gleich zwei unzuverlässige Erzähler in ihren Roman einführt, gibt es in der Literatur genügend andere Erzählfiguren, denen man entweder glauben kann – oder auch nicht:

1. Nick Carraway in Der große Gatsby – F. Scott Fitzgerald

2. Dr. James Sheppard in Alibi – Agatha Christie

3. Holden Caulfield in Der Fänger im Roggen – J. D. Salinger

4. Humbert Humbert in Lolita – Vladimir Nabokov

5. Chief Bromden in Einer flog über das Kuckucksnest – Ken Kesey

6. Der Erzähler in Fight Club – Chuck Palahniuk

7. Edward Daniels in Shutter Island – Dennis Lehane

8. Patrick Bateman in American Psycho – Bret Easton Ellis

9. Pi in Schiffbruch mit Tiger – Yann Martel

10. Briony in Abbitte – Ian McEwan

 

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