Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Signiert
E.Brief (Nachschrift, 5 Zeilen, umseitig E.Adresse) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Danzig, d(en) 27. April 1812 - an den Buchhändler FRIEDRICH NICOLOVIUS (1768-1836, Verleger u.a. von Immanuel Kant) "P.P. / Ich habe die Ehre hiebey den Betrag meiner Rechnung zu übersenden, Es thut mir leid, meine Verbindungen mir Ihrer Handlung aufgeben z(u) müssen, da ich in 2 - 3 Wochen von hier nach Landshut in Baiern an meine vorige Stelle zurückgehe. Da ich sehr eilig bin, so kann bloß um d(ie) Fortsetzung Ihres gütigen Andenkens bitten Ihr ganz ergebenster G. HUFELAND." ( 1806 wurde er an die junge Universität Landshut berufen. Die Bürgerschaft der infolge des Vierten Koalitionskriegs und des Friedens von Tilsit 1807 von Preußen abgetrennten, vom napoleonischen Frankreich abhängigen Republik Danzig wählte Hufeland 1808 zu ihrem Bürgermeister und Senatspräsidenten. Nominelles Staatsoberhaupt war indes der französische Marschall François-Joseph Lefebvre als ?Herzog von Danzig?, vertreten durch den Gouverneur Jean Rapp . Angesichts der laut Hufeland ?immer drohender heranrückenden Ungewitter? ? womit er auf Napoleons Russlandfeldzug Bezug nahm ? trat er im März 1812 als Bürgermeister zurück.Hufeland kehrte nach Landshut zurück, wo ihm die Professur für römisches Recht, Polizei und Staatswirtschaft angeboten wurde. Mit der bayerischen Regierung Maximilian von Montgelas ? konnte er sich aber nicht auf die Höhe seiner Vergütung einigen und wechselte daraufhin zu Ostern 1816 an die Universität Halle . WIKI).
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Zustand: guter Zustand. Radierung von Max Schwindt (tätig zwischen 1854-1867), auf Kupferdruckkarton. 51:42,5 cm. Druck v. J. Becker. Berlin, in Commission in der C. G. Luderitz'schen Kunst-Verlags-Handlung, mit Blindstempel des Verlages. - Gering stockfleckig. Literatur: Boetticher, Bd. 2, Teil I, S. 44, Nr. 79 Friedrich Eduard war zunächst Schüler seines Vaters Karl Friedrich Meyerheim (1780-1837) und bei Johann Adam Breysig (1766-1831), seit 1830 in Berlin bei Johann Gottfried Schadow (1764-1850) und Johann Gottfried Niedlich (1766-1837). Als Genremaler wandte er sich Darstellungen des Volks- und Kinderlebens und dem bäuerlichen Genre aus Altenburg, Hessen, Rhein und dem Harz zu. Er schuf auch Architekturbilder von Danzig und der Altmark Brandenburg und arbeitete auch als Lithograph.
Anbieter: Herbst-Auktionen, Detmold, Deutschland
Signiert
E.Brief (2 S. kl. 4 to, minimal fleckig) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Jena, d(en) 23. May 1802 Ew. Hochwohlgeboren müssen es entschuldigen, wenn ich etwa das Versehen gemacht haben sollte, Ihnen die besonders gedruckten Ankündigungen der Kreiseschen(?) Charten nicht beyzulegen. Sie scheinen nicht zu wissen, daß 15 bis 16 Charten und 20 Tabellen für den Preis von zwey Louis dors im Ganzen geliefert und vielleicht noch einige opera Inpererogationis(?) hinzugethan werden sollen. ? Sollten Sie indessen auch so den Preis noch zu hoch finden; so würde ich doch bitten, mir die erhaltnen Charten wieder zurückzusenden, (bis dahin werde ich denn das eingesandte Geld zur Rücksendung liegen lassen) weil ich glaube, dem (mir persönlich durchaus unbekannten) Verfasser werde die Trennung eines Exemplars so wenig willkommen als Ihnen ein kleiner Theil eines solchen Werks besonders brauchbar seyn, und mir zu verzeihen, daß ich durch meinen gutgemeynten Eifer für das erste und einzige Unternehmen seiner Art, über dessen Nothwendigkeit, gute Ausführung und Zweckmäßigkeit im Ganzen alle hiesigen und auswärtigen Gelehrten, die ich sonst darüber sich äußern gehört, nur eine Stimme haben, vielleicht die Grenze überschritten habe. Es ist die erste Subscriptionssammlung [in] meinem Leben, zu der mich allein wissenschaftliches Interesse tri[eb]. Ich bin mit besonderer Hochachtung Ew. Hochwohlgeboren unterthäniger Hufeland Jena d. 23 May 1802.