Verlag: Berlin: R. Friedländer & Sohn, 1918., 1918
Anbieter: Scientia Books, ABAA ILAB, Arlington, MA, USA
Erstausgabe
Hardcover. Zustand: Good. 1st Edition. 2 leaves, 221 pp, 1 leaf; 8 plates (including 5 photogravure portraits of von Hofmann, von Martius, Wichelhaus, Graebe, and Mitscherlich). Contemporary 1/4-cloth and boards. Pages marginally browned. First Edition in book-form. Sonderheft der Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft einundfünfzigster Jahrgang. "Also useful" (D.S.B. 6: 463).
Verlag: Im Kommissionsverlag von R. Friedländer & Sohn, Berlin, 1918
Anbieter: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Erstausgabe
Halbleinen. Zustand: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter, goldgeprägter Halbleineneinband mit verstärken Leinenecken, marmoriertem Deckelpapier, dreiseitig strichmarmoriertem Buchschnitt und farbigen Vorsätzen. Der Einband leicht berieben, die Schnitte nachgedunkelt, einzelne Seitenränder leicht gewellt, ansonsten guter Erhaltungszustand. August Wilhelm (von) Hofmann (* 8. April 1818 in Gießen; ? 5. Mai 1892 in Berlin) war ein deutscher Chemiker. Von Hofmann ist der Wegbereiter für die Erforschung der Anilinfarbstoffe in England und Deutschland gewesen. Er hat eine Vielzahl wichtiger Umwandlungsmethoden in der organischen Chemie entwickelt und die Deutsche Chemische Gesellschaft gegründet. August Wilhelm Hofmann studierte zunächst in Gießen Rechtswissenschaften, änderte seinen Studienwunsch, als er ab 1836 Chemievorlesungen von Justus von Liebig besuchte. Hofmann wurde Liebigs Assistent, promovierte 1841 bei ihm mit einer Arbeit über die "Chemische Untersuchung der organischen Basen im Steinkohlenteer"[2] Die ersten Studien Hofmanns befassten sich mit der Reinigung und Elementaranalyse des aus Steinkohleteer erhaltenen Anilins (Kyanol) und Chinolins (Leukol). Nach seiner Habilitation 1845 in Gießen ging er kurzzeitig als Privatdozent für Chemie an die Universität Bonn. Auf Empfehlung Liebigs und auf Wunsch des englischen Prinzgemahls Albert übernahm er jedoch noch im gleichen Jahr eine Professur am Chemischen Institut der Royal School of Miners in London. Diese Professur in London füllte zwanzig Jahre seines Lebens, wobei er viele später sehr bedeutende Schüler im Bereich der Teerfarben und anderen Stoffsynthesen (William Henry Perkin, William Crookes, Carl Alexander von Martius, Johann Peter Grieß, Charles Blackford Mansfield (1819?1855), Sir Frederick Abel, Edward Chambers Nicholson (1827?1890)) hatte. Er und seine Schüler hatten wesentlichen Anteil an der Entwicklung und wirtschaftlichen Verwertung der Teerfarbstoffchemie für Textilfärbung. Teer war vorher nur ein wertloses Abfallprodukt der Koksgewinnung aus Steinkohle, wurde dann aber zum wichtigsten Ausgangsmaterial für die industrielle Organische Chemie. Er veranschaulichte die Chemie durch zeitgemäße Versuche, dabei entwickelte er den Hofmann-Zersetzungsapparat und schrieb ein Lehrbuch für Chemie. Hofmann gründete im Jahr 1867 zusammen mit Adolf Baeyer, C. A. Martius, C. Scheibler und E. Schering, H. Wichelhaus nach dem Vorbild der britischen Chemical Society die Deutsche Chemische Gesellschaft zu Berlin. Hofmann wurde als Gründungsmitglied zweijährlich zum Vorstand (Präsident) gewählt. Die Berichte der Chemischen Gesellschaft wurden an Mitglieder und gegen Gebühr an Universitäten gesandt; Hofmann verfasste einen Großteil der Artikel selbst. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 221 pages. 8° (150 x 223mm).