Verlag: Wahrscheinlich 1913., 1913
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Der bekannte Schauspieler glänzte an Berliner Theatern wie dem Theater in der Königgrätzer Straße (später Hebbel-Theater), dem Berliner Schauspielhaus oder dem Neuen Theater besonders in den Dramen Ibsens, wandte sich aber auch 1912 schon sehr früh dem neuen Medium Film zu, erreichte hier jedoch erst nach 1916 seinen entgültigen Durchbruch. Hartau spielte u.a in Filmen von Fritz Lang, Lupu Pick und in Ernst Lubitschs bedeutendem Historienfilm "Anna Boleyn" (neben Henny Porten und Emil Jannings). 1922 starb er früh auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Der in Budapest geborene jüdische Photograph Willinger (eig. Mor = Maurus W. 1879-1943) betrieb ab 1902 (nach anderen Quellen ab 1909) eine Photoagentur in Berlin. Nach Kriegsdienst als Honved-Offizier in der K.u.K.-Armee eröffnete er danach eine der bald größten Bildagenturen Wiens, während die Berliner Firma unter dem Namen seiner Frau weiterlief. Er gilt als Pionier des Bildjounalismus. Als Jude emigrierte er nach dem Anschluss Österreichs nach Shanghai und da er es schaffte seine Ausrüstung mitzunehmen, konnte er dort 1940 ein neues Atelier eröffnen. Seine Wiener Agentur wurde vom Leibphotographen Hitlers Heinrich Hoffmann arisiert. Sprache: de.
Verlag: Mittenwald, 25.7.(19)19
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Softcover. 4°, 1 S. 21 Zeilen - Gelocht. An löbl. Direktion der Kammerspiele München." Betr. Terminschwierigkeiten wegen eines etwaigen Gastspiels in M. da er im September "nach Berlin, zu 4 Filmen bei der Ufa verpflichtet" ist. Erwähnt bereits geäußerte "politische Bedenken" - sicher wegen der Münchner Revolution, die allerdings schon im Mai niedergeschlagen wurde - und kündigt für mündliche Verhandlung baldigen Besuch an; verweist auf "lang gehegten Wunsch", wieder in M. zu spielen, sowie auf den noch gültigen Vorkriegsvertrag. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Genießen Sie den Jahresanfang mit unterhaltender Lektüre! - Bei uns finden Sie das richtige Geschenk! -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! WidmO.
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.
Verlag: Um 1905., 1905
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat. Am Rand leichte Aussilberung und minimale Läsuren, unteres linkes Eck etwas angeknickt, sonst gut. Die Tochter eines Schauspielerehepaars wurde von ihrer Mutter ausgebildet und stand bereits als Kind auf der Bühne, u.a. 1841 in Nürnberg, dann in Dessau, Rostock, Riga, 1852/53 in Köln etc. In Braunschweig erhieltt sie neben der Schauspielerei eine Gesangsausbildung bei Franz Abt. 1861-67 war sie am Berliner Wallner-Theater, wo sie mit Operetten- und Soubrettenrollen in Lokalpossen glänzte und überaus beliebt und bekannt wurde. 1876 heiratete sie einen Fabrikanten und zog sich von der Bühne zurück. Da dieser jedoch ihr Vermögen verschwendete ließ sie sich 1882 scheiden und begann erneut als Soubrette aufzutreten. Ab 1888 war sie wieder Mitglied des Wallner-Theaters und 1891-1912 am Königlichen Schauspielhaus in Berlin, wo sie als komische Alte zu sehen war. Sprache: de.
Verlag: Berlin um 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Otto debütierte 1895 und kam nach Engagements in Halle, Wiesbaden und Hannover 1906 nach Berlin. Hier spielte er zeitlebens an fast allen großen Theatern und war seit 1910 zudem häufig beim Film beschäftigt, auch als Regisseur. Nach 96 Stummfilmen hatte er keine Probleme mit dem Übergang zum Tonfilm, der für viele Stummfilmstars das Karrierende bedeutete. Er stand mit Asta Nielsen vor der Kamera und verfilmte unter dem Titel "Erdgift" 1919 eine Adaption von Frank Wedekinds "Erdgeist". Nach 1933 blieb seine jüdische Herkunft zunächst unentdeckt und 1937 wurde er auf Grund seiner von den Nazis geschätzten Theaterarbeit zum Staatsschauspieler ernannt. 1942 wurde ihm sogar die Leitung der Fachschaft Bühne der Reichstheaterkammer! übertragen. Als seine jüdische Abstammung jedoch 1943 durch Zufall entdeckt wurde und die Deportation drohte ging er mit seiner Frau gemeinsam in den Freitod. Über die beiden Berliner Photographen Otto Becker und Heinrich Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Studios in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Atelier gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Verlag: Berlin um 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Stieler war hauptsächlich als Theaterschauspieler, ab 1913-21 jedoch auch in einigen Stummfilmen, aber erst ab 1940 in nur wenigen Tonfilmen zu sehen. Daneben war er auch als Hörspielsprecher tätig. Er gehörte ab 1918, abgesehen von einer kurzen Episode beim Münchner Kammertheater, zeitlebens zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels. Dort wurde er ab 1920 unter Karl Zeiß zum führenden Regisseur und leitete u.a. 1921 die Uraufführung von Hugo v. Hofmannsthals Lustspiel "Der Schwierige". Er war in erster Ehe bis 1926 mit der unter dem Namen Hilde Stieler schreibenden expressionistischen Dichterin Hildegard Meyer verheiratet, die zum Kreis von Franz Pfemferts Zeitschrift "Die Aktion" gehörte. Danach heiratete er die Münchner Schauspielerin Hilda Herterich (siehe mein diesbezügliches Angebot). Über die beiden Berliner Photographen Otto Becker und Heinrich Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Studios in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Atelier gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Verlag: Berlin um 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. War zuerst Schmierenkomödiant, kam dann aber 1892 ans Hoftheater Sondershausen und spielte ab 1893 in Berlin unter Otto Brahm, später unter Max Reinhardt. Beliebter Charakterdarsteller, zuletzt an der Berliner Volksbühne. Über die beiden Berliner Photographen Otto Becker und Heinrich Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Ateliers in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Atelier gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Verlag: Berlin um 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Debütierte 1905 in Hannover und spielte dann am Schillertheater in Berlin. 1910 stand er erstmals vor einer Filmkamera und wurde bald einer der meistbeschäftigten Darsteller im deutschen Stummfilm, der auch Regie führte. Nach der Machtergreifung Hitlers lief er Gefahr auf Grund seiner jüdischen Ehefrau Schwierigkeiten zu bekommen, wurde aber von Gustaf Gründgens geschützt und konnte weiter am Preußischen Staatstheater spielen. Er war auch für die UfA tätig. Beim Einmarsch der Roten Armee beging er zusammen mit seiner Tochter einen Selbstmordversuch. Während seine Tochter starb, konnte er gerettet werden. Später holte ihn Gründgens ans Düsseldorfer Schauspielhaus, danach spielte er von 1954 bis zu seinem Tode an den Münchner Kammerspielen. Für seine Leistung in Brechts "Mutter Courage" beim Berliner Ensemble erhielt er als einer der ersten den Deutschen Nationalpreis. Über die beiden Berliner Photographen Otto Becker und Heinrich Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Ateliers in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Atelier gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Verlag: Berlin: März und Dezember 1960., 1960
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Softcover. 3 Schriftstücke - davon 1 handschriftlich und 2 Kopien u.a. mit Angebot von Couplet-Texten in einem Lederband. Gelocht und etwas vergilbt. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Genießen Sie den Jahresanfang mit unterhaltender Lektüre! - Bei uns finden Sie das richtige Geschenk! -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K08949-226638.
Bildgröße 11,5x9 cm.
Verlag: Berlin um 1915-20, 1915
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Sehr gut erhalten. Wassmann debütierte in Gera und spielte an verschiedenen Provinztheatern, bevor er 1896 ans Deutsche Theater Berlin und ab 1898 in den Verband des Neuen Theaters Berlin kam. 1901 kehrte er an das später von Max Reinhardt geführte Deutsche Theater zurück. Zwischen 1914 und 1932 war er auch in zahlreichen Filmen zu sehen u.a. 1927 in "Königin Luise" und 1931 als "Hauptmann von Köpenick". Er starb während einer Filmprobe an einem Schlaganfall. Der bedeutende Photograph und Filmpionier C.H.Louis Held (1851-1927) hatte im Atelier von J.C. Schaarwächter in Berlin gelernt, bevor er zusammen mit dem Photographen C. Steinl 1876 ein erstes eigenes Atelier in Berlin eröffnete. Dieses bestand aber nur kurz, Held trennte sich von seinem Partner und war kurzzeitig Filialleiter einer Hutfabrik. Ab 1879 betrieb er alleine sein zweites Berliner Atelier, bevor er 1882 dann nach Weimar übersiedelte und bald zum Großherzoglichen Hofphotographen avancierte. Neben vielen Bildern der herzoglichen Familie enstanden dort u.a. auch Portraits des alten Franz Liszt. 1905 verlor er aber seinen Titel, da er die verstorbene Großherzogin auf dem Totenbett photographiert und das Bild an die Berliner Presse weitergegeben hatte. Der Herzog war so erbost über diese Indiskretion, daß er Held zu sich bestellte, ihn ohrfeigte und mit einer Peitsche schlug. Um 1900 wandte sich Held auch dem neuen Medium Film zu und nahm ab 1910 erste eigene Dokumentar- und Spielfilme auf, u.a. mit der damals noch völlig unbekannten Lil Dagover. 1912 eröffnete er im Gebäude seines Ateliers auch ein eigenes Lichtspielhaus. 1925 übergab er sein Atelier an seine Tochter und experimentierte in den letzten zwei Jahren vor seinem Tod mit den frühen Techniken der Farbphotographie. Sprache: de.
Verlag: Berlin, Oesterheld., 1912
Anbieter: ANTIQUARIAT MATTHIAS LOIDL, Unterreit-Stadl, Deutschland
99, (5) S. + 4 Tafeln, OBrosch. (stw. nachgedunkelt, wenige kl. Randläsuren). Schnitt etw. stockfl. Insges. gutes, unbeschnittenes Exemplar. EA.
Verlag: Hamburg, Atelier M.J. Meisner um 1910., 1910
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat. Silbergelatineabzug. Im Unterrand ins Negativ einkopierte handschriftliche Bezeichnung, rückseitig Adresstempel des Photographen. Sehr gut erhalten und postalisch nicht verwendet, lediglich verso minimales, unbedeutendes Fleckchen. Taeger debütierte 1886 in Pyrmont, spielte dann in Detmold, Görlitz, am Hoftheater Oldenburg, am Deutschen Theater Berlin, in Zürich und am Stadttheater Leipzig, bevor er ab 1901 25 Jahre als Mitglied des Stadttheaters Altona tätig war. 1926-32 war er am Hamburger Thalia-Theater engagiert. Er war auch in Filmen zu sehen, so u.a. in Gerhard Lamprechts erster Verfilmung von Thomas Manns "Buddenbrooks" von 1923. Sprache: de.
Verlag: Commissions-Verlag der Central- Buchhandlung., Berlin, 1893
Anbieter: antiquariat volapük, Berlin, Deutschland
Kt. 43 S. Privateinband. Fotos auf Anfrage.
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
Verlag: Um 1960., 1960
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Ca. Postkartenformat. Silbergelatineabzug. Rückseitig handschriftliche Bezeichnung des Dargestellten und Photographenstempel. Gut erhalten. Pempelfort studierte ursprünglich Philosophie, Literatur- und Kunstgeschichte, u.a. bei Max Scheler, und promovierte zum Dr. phil., bevor er sich der Schauspielerei zuwandte. Er debütierte 1924 in Aachen und spielte dann in Frankfurt/Oder, Koblenz, Riga, Bremen und Breslau. 1929 wurde er künstlerischer Leiter des Schlesischen Landestheaters und ab 1933 Chefdramaturg des Schauspielhauses Königsberg. Nach seinem Kriegsdienst war er von 1945-51 Chefdramaturg und Oberspielleiter der Städtischen Bühnen Köln und betreute von dort aus auch die Ruhrfestspiele Recklinghausen. Seit 1951 war er Intendant des Bonner Stadttheaters. Zu seinen Vorfahren gehörte der Freiheitskämpfer Wilhelm P., ein Freund Ferdinand Lassalles. Der Photograph Hubert Stuckmann (1912-1998) betrieb 1947-1992 ein namhaftes Portraitatelier in Bonn und war als Theaterphotograph für die Kölner und Bonner Bühnen tätig. Aufnahmen u.a. in dem von Pempelfort herausgegebenen Band "Bonn und sein Theater" (Bonn 1965). Sprache: de.
Verlag: Berlin um 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat (postalisch nicht verwendet). Gut erhalten. Landa debütierte 1899 an einer Wanderbühne, spielte dann in Hannover, am Deutschen Theater Berlin und in Breslau. Danach war er an verschiedenen Berliner Bühnen, u.a. am Lessing-Theater. 1911 wurde er von Asta Nielsen für den Film entdeckt, an deren Seite er 1913 in "Die Suffragette" und sechs weiteren Filmen unter der Regie Urban Gads, dem damaligen Ehemann der Nielsen, auftrat. 1915/16 war er in den Joe Deebs-Detektivfilmen des Regisseurs Joe May zu sehen. Ab 1921 bis zum Ende der Stummfilmzeit war er auch als Filmproduzent tätig. Nach der NS-Machtübernahme 1933 floh er mit seiner Frau aus Deutschland und nahm sich im selben Jahr das Leben. Der Photograph Perscheid (1864-1930) gehörte zwischen ca. 1890 und 1920 zu den gesuchtesten Portraitisten. Seine Stellung innerhalb der Photographie seiner Zeit läßt sich am besten mit dem Titel einer kleinen Monographie über ihn - "In vornehmen Kreisen" (J.E. Cornwall, Hersching 1980) - beschreiben, seine Klientel war der Adel, das Militär und andere Berühmtheiten der Jahrhundertwende aus Kunst und Kultur. Sein erstes Atelier eröffnete er 1891 in Görlitz, ging aber 1904 nach Leipzig, wo ihn Max Klinger mit den Künstlern der Stadt bekannt machte. Seit 1905 arbeitete er in Berlin, wo er zum Liebling der Berliner Gesellschaft wurde und sich u.a. mit Max Liebermann und Lovis Corinth befreundete. Stilistisch zählt Perscheid zu den Pictoralisten, seine Aufnahmen stellte er erstmals 1899 bei einer der berühmten Kunstphotographie-Ausstellungen der Hamburger Kunsthalle aus, die Ernst Juhl organisierte. Ihm gelang es auch als Erstem einen dreifarbigen Bromöldruck herzustellen. Daneben widmete er sich auch dem Photographennachwuchs, zu seinen Schülern zählten u.a. Madame d'Ora und Arthur Benda. Später sank sein Stern und er geriet in Geldnot, da er versuchte seinen verschwenderischen und luxuriösen Lebensstil weiter aufrecht zu erhalten. Sein Atelier wurde schon zu Lebzeiten aufgelöst und er starb gesundheitlich angeschlagen und verarmt 1930 in Berlin. Sprache: de.
Verlag: Um 1980., 1980
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Signiert
Ca. Postkartenformat. Gut erhalten. Mit eigenhändiger Unterschrift. Paryla ist der Sohn der Schauspieler Hortense Raky und Karl Paryla und der ältere Bruder des Schauspielers Stephan Paryla-Raky. Seine Jugend verlebte er in Zürich, wo seine Eltern während ihrer Emigration am Zürcher Schauspielhaus engagiert waren. Mit neun Jahren stand er erstmals vor der Kamera, als sein Vater im ostdeutschen Kinospielfilm "Semmelweis - Retter der Mütter" die Hauptrolle spielte. Er debütierte 1961 am Wiener Volkstheater und war danach bis 1969 am Theater in der Josefstadt engagiert. Zwischen 1970/71 gehörte P. zum Ensemble des Berliner Schillertheaters und spielte dann bis 1986 am Münchner Residenztheater. Er war auch in über 50 Filmen zu sehen, u.a. in Gerhard Polts "Kehraus", in der mit ihm glänzend besetzten Rolle des windigen Versicherungsvertreters Arno von Mehling. Sprache: de.
Verlag: Berlin 1877., 1877
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Albuminabzug. Carte-de-visite. Debütierte 1866 in Breslau und spielte dann in Potsdam, Görlitz, Würzburg, Nürnberg, Hamburg, Konisgberg etc. und ab 1866 an verschiedenen Berliner Theatern. 1879 übernahm der die Leitung des Luisenstädtischen Theaters in Berlin, das er schließlich 1888 käuflich erwarb und als Ernst-Theater mit großem Erfolg weiterführte. Aufgeführt wurden hauptsächlich Possen ohne besonderen Tiefgang, diese mündeten letztendlich in den Hurra-Patriotismus wilhelminischer Prägung. Der Photograph Jacob Reichard (1841-1913) betrieb seit ca. 1868 ein Atelier in Anklam/Mecklenburg-Vorpommern. 1872 zog er nach Berlin, wo er zusammen mit dem Kaufmann Karl Emil August Lindner (1837-?) ein weiteres Atelier eröffnete und später zum kaiserlichen und königlichen Hofphotographen ernannt wurde. Das Berliner Atelier war bald eine der ersten Adressen für die Portraitwünsche adeliger und prominenter Kundschaft. Reichard wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt mehrere Orden deutscher Adelshäuser und des osterreichischen Kaisers. Besonders enge Verbindungen müssen auch zu Kaiserhaus bestanden haben, da es Reichard als einzigem Photographen gestattet wurde Kaiser Friedrich III. auf dem Totenbett abzulichten. 1902 wurde das Atelier verkauft. Siehe zu Reichard ausführlich Lukasch, Der Hof-Photograph Jacob Reichard aus Anklam (in "Pommern, Zeitschrift für Kultur und Geschichte", Heft 3/2011).
Verlag: Wien, Herzig um 1890., 1890
Anbieter: Antiquariat Dennis R. Plummer, Bingen am Rhein, Deutschland
Zustand: Gut. Ca. 14,5 x 10 cm. Brustbild-Porträt. Zeigt den österreichischen Schauspieler Robert Hübner (1860-1892). - Obere Ecke minimal bestoßen, wenige winzige Fleckchen, sonst gutes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150 Auf Verlagskarton (ca. 16 x 10,5 cm) aufgewalzt.
Verlag: Berlin, Oesterheld., 1908
Anbieter: ANTIQUARIAT MATTHIAS LOIDL, Unterreit-Stadl, Deutschland
228 S. + 16 Tafeln, OPp. mit gemustertem Überzugspapier u. Kopffarbschnitt (Ecken berieben, Heftklammern mit leichten Oxidationsspuren). Insges. gutes Exemplar. EA. * Über Albert Bassermann, Rosa Bertens, Josef Kainz, Josef Lewinsky, Adalbert Matkowsky, Lotte Medelsky u.a.
Verlag: Berlin um 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformate (postalisch nicht verwendet). Gut erhalten. Reicher debütierte in München, spielte in Wien, Hamburg und seit 1887 in Berlin, u.a am Kgl. Schauspielhaus. Ab 1894 war er am Deutschen Theater Berlin und trat 1889 bei der Uraufführung von Gerhart Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang" auf. 1904-13 wirkte er dann am Lessing-Theater Berlin. Während des Ersten Weltkrieges ging er in die USA und kehrte erst 1922 nach Deutschland zurück. Er war Mitbegründer der Freien Bühne und der Hochschule für dramatische Kunst in Berlin. Reicher gilt als einer der bahnbrechendsten Vertreter des naturalistischen Darstellungsstils. Er war verheiratet mit der Sängerin Hedwig Reicher-Kindermann. Über die beiden Berliner Photographen Otto Becker und Heinrich Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Ateliers in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Studio gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Verlag: Neustadt, Verlag "Das neue Filmprogramm" H. Klemmer, ohne Jahr (1953), 1953
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Softcover. 4°. Originalheft mit 4 Blättern. Ganzseitig zweifarbig illustriert. Mit Falzspuren mittig horizontal und vertikal, sonst sauber und in gutem Zustand. Innen Daten zum Film und eine Beschreibung der Handlung. Regie: Robert Siodmak, mit: Gina Lollobrigida, Raymond Pellegrin, Peter van Eyck, Jean-Claude Pascal u.a. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Genießen Sie den Jahresanfang mit unterhaltender Lektüre! - Bei uns finden Sie das richtige Geschenk! -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K00991-130394.
Verlag: Klemmer-Tiefdruck, ohne Jahr (1956), 1956
Anbieter: Antiquariat Carl Wegner, Berlin, B, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Erstausgabe
Softcover. 4°. Originalheft auf 4 Blättern, ganzseitig zweifarbig illustriert. Sauber und in gutem Zustand. Innen Daten zum Film und eine Handlungsbeschreibung. Tourjansky, Victor (Regie) / Saad, Margit / Regnier, Charles / Auer, Erich / Kinz, Franziska u.a. (Schauspieler). -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Genießen Sie den Jahresanfang mit unterhaltender Lektüre! - Bei uns finden Sie das richtige Geschenk! -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K00991-130402.
Verlag: Berlin um 1910., 1910
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformate (postalisch nicht verwendet). Sauer debütierte 1874 in Osnabrück und spielte an verschiedenen Provinzbühnen bevor er in Berlin 1890 zuerst an das Lessing-Theater und 1897 zu Otto Brahm an das Deutsche Theater kam. Dort glänzte er vor allem in Stücken des Naturalismus. Er galt in Ibsen-Stücken als Darsteller ersten Ranges. Über die beiden Berliner Photographen Becker und Maass ist wenig bekannt. Beide betrieben Ende des 19. Jahrhunderts eigene Ateliers in Berlin, bevor sie 1902 dort ein gemeinsames Studio gründeten. Dort portraitierten sie u.a. viele prominente Schauspieler, Tänzer und Stummfilmstars, aber auch den Dichter Gerhart Hauptmann oder den noch jungen Verleger Ernst Rowohlt. Sprache: de.
Verlag: Um 1936., 1936
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Signiert
Postkartenformat. Silbergelatineabzug. Rückseitig signiert und mit handschriftlichen Größenangaben (wohl für eine Reproduktion) von anderer Hand. Gut erhalten. Möller erhielt Schauspielunterricht von Friedrich Taeger und Serafine Détschy. Er debütierte 1920 in Harburg und spielte danach bis 1935 in Altona, Kiel, Frankfurt/Oder, Stuttgart, Frankfurt a.M. und Koblenz. Zwischen 1935-38 stand er auf verschiedenen Berliner Bühnen und unternahm Tourneen mit Paul Wegener. 1938-44 gehörte er zum Ensemble des Schillertheaters Berlin, wo er auch stellvertretender Direktor war. Nach dem Krieg war er am Deutschen Theater Berlin und seit 1947 an den Bühnen der Stadt Köln engagiert. Zwischen 1935-58 konnte man ihn auch in einigen Filmen sehen, u.a. in "Friesennot" (1935). Als Hörspielautor war er seit 1932 in den literarischen Abteilungen und beim Schulfunk verschiedener Sender tätig, so in Frankfurt a.M., Berlin und nach dem Krieg beim NWDR. Verfasser einer Paul Wegener-Biographie (Paul Wegener - Sein Leben und seine Rollen, 1954), mit dem er auch umfangreich korrespondierte. Sprache: de.
Verlag: 1960., 1960
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Gelatinesilberabzug 8,1 x 13,3 cm. Rückseitig Photographenstempel. Guter Abzug. Henckels war einer der ersten aus der 1905 von Louise Dumont und Gustav Lindemann gegründeten Hochschule für Bühnenkunst in Düsseldorf hervorgegangenen Schauspieler, der dann unter deren Leitung bis 1920 am Düsseldorfer Schauspielhaus spielte und dort auch als Dramaturg, Regisseur und Co-Theaterdirektor arbeitete. Er leitete da auch ein Seminar für Mimik, wo u.a. Gustaf Gründgens sein Schüler war. 1921 gründete er in Berlin das Steglitzer Schloßpark-Theater und war dessen erster Direktor. 1936-45 spielte er als Halbjude am Preußischen Staatstheater Berlin unter Gustaf Gründgens, der auch seine schützende Hand über ihn und seine jüdische Ehefrau hielt. Henckels war seit 1923 auch in zahlreichen Filmen unter den Regisseuren Fritz Lang, Lupu Pick, F.W. Murnau, Josef v. Sternberg, Arnold Fank u.a. zu sehen, später war er auch fürs Fernsehen und bei Hörspielen tätig. Eine seiner bekanntesten Rollen war die des Schneider Wibbel in dem gleichnamigen Theaterstück, das sein Schulfreund Hans Müller-Schlösser geschrieben hatte. Er spielte den Wibbel seit der Uraufführung 1913, später auch zusammen mit seiner Ehefrau über 1500 mal an deutschen Bühnen, ebenso in dessen Verfilmung (nebenbei: in der Uraufführung von 1913 soll auch B.Traven unter dem Namen Ret Marut aufgetreten sein, der 1913-15 als Schauspieler am Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitete). Große Popularität erreichte Henckels auch mit seiner Rolle als Gymnasialprofessor Bömmel in "Die Feuerzangebowle" seines Jugendfreundes Heinrich Spoerl. Die Schauspielerin Thea Grodtczinsky arbeitete ebenfalls am Düsseldorfer Schauspielhaus, wo sie Henckels kennenlernte und 1921 dessen zweite Ehefrau wurde. 1933-45 hatte sie als Jüdin Berufsverbot. 1931 spielte sie im Schneider Wibbel-Film unter der Regie ihres Mannes. 1967 war sie neben ihrem Mann und dem Sternreporter Gerd Heideman (der mit den Hitlertagebüchern später für Furore sorgte) in dem fünfteiligen Fernseh-Dokudrama "Im Busch von Mexiko" zu sehen, das versuchte die rätselhafte Biographie B. Travens zu erhellen. Der Photograph Hubert Stuckmann (1912-1998) betrieb 1947-1992 ein namhaftes Portraitatelier in Bonn und war als Theaterphotograph für die Kölner und Bonner Bühnen tätig. Aufnahmen u.a. in dem Band "Bonn und sein Theater" (Bonn 1965). Sprache: de.
Verlag: Um 1936., 1936
Anbieter: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Deutschland
Postkartenformat. Silbergelatineabzug. Gut erhalten. Dabei: 2 Rollenportraits. Eines in einer unbekannten Rolle mit Rüstung und Schwert (Orig.-Photo eines unbekannten Photographen, Postkartenformat. Leichte Beschädigung der Photoschicht im oberen Eck durch ungenügende Fixierung?) und eines als Schmied Hauke Peters aus dem Film "Friesennot" (Zeitschriftenausschnitt, auf Karton montiert). Möller erhielt Schauspielunterricht von Friedrich Taeger und Serafine Détschy. Er debütierte 1920 in Harburg und spielte danach bis 1925 in Altona, Kiel, Frankfurt/Oder, danach in Koblenz, Stuttgart und Frankfurt a.M. Zwischen 1935-38 stand er auf verschiedenen Berliner Bühnen und unternahm Tourneen mit Paul Wegener. 1938-44 gehörte er zum Ensemble des Schillertheaters Berlin, wo er auch stellvertretender Direktor war. Nach dem Krieg war er am Deutschen Theater Berlin und seit 1947 an den Bühnen der Stadt Köln engagiert. Zwischen 1935-58 konnte man ihn auch in einigen Filmen sehen, u.a. in "Friesennot" (1935). Als Hörspielautor war er seit 1932 in den literarischen Abteilungen und beim Schulfunk verschiedener Sender tätig, so in Frankfurt a.M., Berlin und nach dem Krieg beim NWDR. Er ist der Verfasser einer Paul Wegener-Biographie (Paul Wegener - Sein Leben und seine Rollen, 1954), mit dem er auch umfangreich korrespondierte. Sprache: de.