60. Die Cynos; Buch. Perry Rhodan Band 60
Sprache: Deutsch
Verlag: Pabel-Moewig, 1997
- Erstausgabe
- Hardcover
- Gebraucht

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400 S. B875-99 9783811820807 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 490.
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- Titel
- 60. Die Cynos; Buch. Perry Rhodan Band 60
- Autor
- Voltz, William:
- Verlag
- Pabel-Moewig
- Erscheinungsjahr
- 1997
- Zustand
- Gut
- Einband
- HC
- Sprache
- Deutsch
- ISBN-10
- 381182080X
- ISBN-13
- 9783811820807
- Auflage
- 1. Auflage.
- Artikelgewicht
- 490 Gramm
- Serie
- Buch 60 von 176: Perry Rhodan-Silberband
- Verkäuferkataloge
- Varia
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Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.
Harno blieb nicht lange bei uns. Etwas lockte ihn wieder fort. Unsere Hoffnungen erfüllten sich nicht, daß er uns weitere Hinweise auf die geheimnisvollen Beherrscher des Schwarms geben könne. Doch eines teilte er uns mit: die Position eines Sonnensystems im Kopfende des Schwarms, dem im Gefüge der wandernden Kleingalaxis eine besondere Bedeutung zukommen sollte. Es war, wie wir bald feststellten, identisch mit einem System, von dem aus kurz vorher paranormale Befehlsimpulse in den Schwarm abgestrahlt worden waren.
In Anbetracht von Harnos Warnungen vor großen Gefahren und seiner Aussage, das fragliche System besitze nur einen einzigen Planeten, benannte Perry Rhodan diesen Planeten »Gepla I - gefährlicher Planet I«.
Seine Sonne wurde »Intern Alpha« getauft.
Es wurde beschlossen, die Sonder-Space-Jet GEVARI mit einer Mannschaft auszurüsten und zum 2310 Lichtjahre von Kokon entfernten Intern-Alpha-System zu schicken, während die MARCO POLO in ihrem Versteck auf Kokon blieb. Zum Kommandanten des Unternehmens wurde ich bestimmt, und mit mir gingen Icho Tolot, Toronar Kasom, der Emotionaut Mentro Kosum, Sandal Tolk und sein Freund Tohanka-No an Bord, dazu die Mutanten Gucky, Baiton Wyt, Ras Tschubai, Merkosh und Takvorian.
Während unseres Fluges belauschten wir die Funksprüche, die im Schwarm gewechselt wurden. Die jeweils fünfzig Korvetten und Kreuzer, die von der MARCO POLO ausgeschleust worden waren, um mit Raketen Regulationsviren auf die Welten der Gelben Eroberer abzuschießen, die sie an ihrer Teilung hindern sollten, hatten ihr Ziel erreicht. Sie nutzten nun ihre Rückkehr dazu, zusätzliche Verwirrung unter den Schiffen des Schwarms zu stiften, um von uns abzulenken und das Durchkommen nach Intern-Alpha zu ermöglichen. Auf den Brutwelten herrschte das Chaos. Noch hatte kein einziges Wabenschiff einen jener Planeten verlassen,
um seine verderbliche Saat hinaus in die Galaxis zu tragen.
Dafür begannen jetzt andere Schiffe, Angehörige der Jagdflotte des Schwarms, unsere Einheiten zu hetzen. Unter den Herren des Schwarms schien eine große Unsicherheit zu herrschen, doch wir machten uns keine Illusionen. Uns war mit dem Eindringen der MARCO POLO und ihrer vielen Beiboote durch den Schmiegeschirm zwar ein Coup gelungen, mit dem hier niemand gerechnet hatte. Doch es war nur eine Frage der Zeit, wann die Beherrscher ihren Schock überwunden hatten und das Signal zur gnadenlosen Jagd auf uns gaben. Daß wir so gut wie überhaupt noch nichts über ihre Mittel wußten, zeigte sich, als wir zwei Tage nach unserem Abflug das Intern-Alpha-System erreichten. Es bestand tatsächlich aus einer blaßgelben Sonne und nur einem Planeten - allerdings kam dazu eine Kugelschale aus vielen Millionen Asteroiden und Planetoiden bis hin zur Marsgröße, die sowohl die Sonne als auch den Planeten umschloß. Erste Spekulationen, die sich später bewahrheiten sollten, gingen in die Richtung, daß!
es sich bei den Asteroiden um Überreste eines riesigen ehemaligen zweiten Planeten handelte.
Gepla I war mit rund 13.400 Kilometern Durchmesser etwas größer als die Erde, und das war das einzige, was wir vorerst von dem vermeintlichen Befehlsplaneten erfahren sollten. Denn kaum hatten wir in einem letzten kurzen Linearmanöver die Asteroidenschale knapp hinter uns gebracht, gerieten wir in den Bann eines offenbar systemumspannenden Panikfelds, dem wir, obwohl mentalstabilisiert, alle erlagen - seltsamerweise bis auf Gucky und Icho Tolot. Allein diesen beiden war es zu verdanken, daß wir nicht in einen gewaltigen, 120.000 Kilometer durchmessenden Ring aus Energie hineinflogen, der sich urplötzlich im Weltraum gebildet hatte und uns Beeinflußten vorkam wie das »Auge der Erlösung«. Unser einziger Wunsch bestand nur noch darin, in dieses Auge hineinzufliegen und dort
das ewige Glück zu finden. Den Göttern sei Dank! Icho Tolot schaffte es, uns aus der gefährlichen Zone zu steuern. Er und Gucky hatten ein fremdes, pyramidenförmiges Raumschiff beobachtet, das ebenfalls auf den energetischen Ring im All zuflog, allerdings bedeutend schneller als wir.
Als es darin entmaterialisierte, wußten wir, daß wir es bei dem Energiegebilde mit einem gigantischen Transmitter zu tun hatten, der offenbar die Aufgabe hatte, in Verbindung mit dem Panikfeld ungebetene Besucher an einen Ort zu befördern, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Tolot konnte diesen Ort anhand des Rematerialisierungsschocks anmessen und steuerte die GEVARI darauf zu. Es war ein Planetoid von knapp Marsgröße, der Gucky wie eine »Pforte zur Hölle« vorkam - also taufte er ihn in seinem schwarzen Humor auf den Namen »Portier«. Kurz bevor der Haluter uns auf Portier landete, kamen wir wieder zu uns. Das Panikfeld leichte nicht bis an den Kleinplaneten heran. Wir verbargen die Space-Jet in einer Schlucht und schickten die Teleporter zur Erkundung aus. Bald entdeckte Gucky eine gewaltige unterirdische Station, die unter anderem durch Parafallen getarnt war. Nur unter allergrößten Schwierigkeiten gelang es ihm, während die GEVARI entdeckt und zunächst von Robotern, dann von neuen
Panikfeldern attackiert wurde, in diese Station einzudringen und drei Mikrobomben zu deponieren. Durch ihre Explosion, so hofften wir alle, sollten die Generatoren für die Panikfelder und den Giganttransmitter ein für allemal ausgeschaltet werden. Die Besatzung der Station, darunter Kleine Purpurne, wurde vom Mausbiber rechtzeitig gewarnt, um sich in Sicherheit bringen zu können. Gucky kehrte gerade noch rechtzeitig zurück, um mit uns zu starten und vom Weltraum aus zu verfolgen, wie der Planetoid Portier zerstört wurde. Damit, so hofften wir jedenfalls, war das Fallensystem außer Kraft gesetzt, das ungebetene Gäste daran hindern sollte, zum Planeten Gepla I und seinen Geheimnissen vorzudringen. Wie wir bald darauf erkennen mußten, war dies ein Irrtum. Die großangelegten Vorsichtsmaßnahmen unserer Gegner machten den Planeten Gepla I für uns jedenfalls noch geheimnisvoller. Wir beschlossen, mit einer Landung vorerst zu warten und zunächst das seltsame System weiter zu erkunden. Unser Augenmerk galt dabei ähnlichen Planetoiden wie Portier. Bei der Vielzahl entsprechender Weltenkörper war es kein Wunder, daß wir schon bald fündig wurden. Jeder von uns spürte zunehmend, daß die Gefahren noch nicht vorbei waren, auch wenn wir uns von Gepla fernhielten. Doch niemand konnte sich auch nur entfernt vorstellen, was uns auf »Pförtner«, wie wir den durch die
Fernortung entdeckten Kleinplaneten in der Asteroidenschale nannten, an
Fantastischem erwartete.
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