Beschreibung
Vollständige Ausgabe in elegantem Handeinband der Zeit die des 18. Jahrhunderts: Ganzfranzband / dunkelblaues Ganzleder / Leder im Format 10,5 x 17 cm mit verziertem Rückentitel in Goldprägung, reicher Goldfiletenverzierung der Deckel, Steh- und Innenkantenvergoldung, handgestochenes Kopfband, Schmuckvorsätze aus farbigem Handmarmorpapier und Ganzgoldschnitt, in gleichfalls handgefertigtem Pappschuber, dieser außenbezogen mit farbigen Hand Marmorpapier und mit lederbezogenem Schubertmaul. 221 Seiten, mit 15 ganzseitigen Tafelabbildungen samt Seidenhemden, Schrift: Fraktur. - Beiliegend originaler Verlags-Werbezettel zu diesem Buch, doppelseitig bedruckt im Format 20 × 0,26 cm, u.a.: "Dr.Erich Ebstein, einer der besten Bürgerkenner der Gegenwart, führt den Leser mit der ihm eigenen meisterhaften Darstellungskunst in das do rege geistige und dichterische Leben Göttingens zum Ausgang des 18. Jahrhunderts ein. Durch reichhaltige, in jahrzehntelangem Sammelfleiß zusammengetragen Personal- und Sachnotizen erleichtert er das Verständnis der in den Briefen oft nur angedeuteten Beziehungen und ihre mühelose Weiterverfolgung, sodaß die Lektüre zu einem erlesenen Genuss wird. Auf schwerem, blütenweißen Maschinenbütten in der edlen alten-Original-Unger von Pöschel & Trepte in nur 200 handnumerierten Abzügen gedruckt, wurde das Buch für Freunde literarischer Feinkost und Kenner erlesensten buchtechnischen Geschmacks in der unter der künstlerischen Leitung Professor Walter Tiemann stehenden Abteilung für handgearbeitete Bände der Buchbinderei E. A. Enders in Leipzig in Halbleder gebunden und mit 15 Lichtdrucktafeln nach teilweise bisher noch nicht veröffentlichten Vorlagen versehen, von denen eine diesem Rundschreiben beigefügt ist. Bei der geringen Anzahl der Abzüge und der gediegenen und künstlerisch aufs Feinste abgestimmten Ausstattung steht ohne weiteres zu erwarten, daß diese Ausgabe, von der in dieser Form keine Neuauflage erscheint, bald vergriffen sein wird." - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Kunstbuchbinderei, künstlerisch gestalteter Bucheinband, Halblederband, Halblederausgabe, deutsche Literatur im 18. Jahrhundert. - Mit Buchbindersignatur in Goldprägung "Fritz Gähr München" am Unterrand des hinteren Einbanddeckels. - Feine Buchbinderarbeit / Erstausgabe in sehr guter Erhaltung Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000. Bestandsnummer des Verkäufers 44277
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