La Muse de Félicien Rops. Die Muse des Félicien Rops.

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Heliogravüre, Kalte Nadel und Vernis mou, auf festem Bütten. 23,5:15,5 cm. Literatur: Mascha 992, III (von IV), die Randeinfälle des 2. Zustandes entfernt, mit neuen Retuschen mit Grat. Stehendes junges Mädchen mit breitem Hut legt die Rechte auf ein großes Buch, das die Inschrift «Félicien Rops» trägt und hält in der Linken einen langen Zeichenstift. Rechts oben die Inschrift «I faut que je me réjouisse». Rops war einer der bedeutendsten Graphiker und Illustratoren seiner Zeit. Nach einer Erziehung durch Privatlehrer ging der Sohn eines Textilfabrikanten an das Jesuitenkolleg in Namur. 1849 wurde er vom Kolleg verwiesen, in diesem Jahr verstarb sein Vater, ging dann an das Königliche Athenäum in Namur, schrieb sich jedoch auch gegen den Willen seines später verhaßten Vormunds an der dortigen Académie des Beaux-Arts ein, wo er Aktkurse besuchte. 1853 setzte er sein Studium an der Universität in Brüssel fort, wo er zudem das freie Atelier Saint-Luc besuchte. Ab 1856 gründete er zusammen mit seinem Freund Ch. de Coster (1827-1879) die Zeitschrift L'Uylenspiegel, journal des débats littéraires et artistiques, für die er bis 1857 Illustrationen schuf, meist Karikaturen. Nach der Verheiratung mit Charlotte Polet de Faveaux, der Tochter des Gerichtspräsidenten von Namur, lebte er abwechselnd in seiner Geburtsstadt und im Sommer auf Schloß Thozée bei Mettet, wo ihn auch zahlreiche Künstlerfreunde besuchten; später kamen noch Paris und Brüssel als ständig wechselnde Aufenthaltsorte hinzu. 1868 war er Mitbegründer der Société des Beaux Arts". 1869 verliebte er sich in die Schwestern Léontine und Aurélie Duluc, zwei junge Modeschöpferinnen, mit denen er ab 1874 in Paris zusammenlebte und auch Kinder hatte. Reisen unternahm er in den nächsten Jahren an die Nordsee, nach Skandinavien, Ungarn und Spanien, in die Vereinigten Staaten und nach Nordafrika. 1888 wurde ihm der Orden der französischen Ehrenlegion verliehen. Rops hatte vor allem großen Erfolg als Illustrator, zuerst mit den Werken de Costers, dann arbeitete er auch für Baudelaire, mit dem er sich befreundete, sowie für J. Barbey d Aurevilly, St. Mallarmé, P. Verlaine, J. Péladan u.a.

Bestandsnummer des Verkäufers 70-FR

Bibliografische Details

Titel
La Muse de Félicien Rops. Die Muse des Félicien Rops.
Autor
Rops, Félicien - 1833 Namur - Essonnes/Paris 1898
Zustand
guter Zustand
Verkäuferkataloge
Félicien Rops

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Das Programm der Galerie umfaßt neben Einzel-und Themenausstellungen insbesondere sorgfältig recherchierte Katalogpublikationen zu europäischer Zeichenkunst und Künstlergraphik des 16. bis Anfang 20. Jahrhunderts, zu Ölstudien deutscher Künstler des 19. Jahrhunderts sowie zu Gemälden und Ölstudien europäischer, vor allem deutschsprachiger Künstler des 17. bis 19. Jahrhunderts. The programme of the gallery includes special exhibitions of single artists as well as genre exhibitions, but main emphasis is put on carefully investigated descriptions of fine European drawings and graphic works of art from the 16th to the beginning of the 20th century, of oil sketches by German artists of the 19th century and of paintings and oil sketches by European, mainly German-speaking artists of the 17th to 19th century. The results of our investigations will be published regularly in valuable catalogues.

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