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Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Verkäuferbewertung 5 von 5 Sternen
AbeBooks-Verkäufer seit 22. November 2000
Zusammen (3+3 =) 6 SS. auf 2 Doppelblatt. Jeweils mit eigenh. Adresse (Faltbriefe). Heißblütige und stürmische letzte Briefe aus der Verlobungszeit, die mit der am 12. August des Jahres begangenen Hochzeit mit Luise, geborene Lichtschlag, zu Ende ging: "Liebe liebe Louise, o wie gerne, wie oft hab' ich's schon geschrieben, daß ich stündlich ja immer und ewig nur Dein bin und bleiben werde aber meine Gedanken, meine Worte könnten den Wunsch Dir nicht so lebendig vor die Seele führen, Dein Mann zu sein, immer bei Dir weilen zu dürfen, ach wenn ich doch das Glück hätte, wenn es Gottes Wille wäre in diesem Jahre mit Dir auf ewig verbunden zu werden, dies ist ja mein erster und letzter Gedanke. Und jetzt wo ich einmal auf Deinem Zimmerchen geschlafen habe will es mir zu Hause gar nicht mehr gefallen. Es war so schön. Du bist das Paradies meiner Seele, o wie schwer nur kurze Zeit ohne Dich leben zu müssen, und nun wieder eine ganze Woche [.] Es macht mir wirklich rechte Schmerzen so von Dir getrennt zu sein. Wir werden doch immer älter und die schöne Zeit geht ungenützt vorüber, o wenn ich doch die Abende bei Dir zubringen könnte, aber so daß Du Herrin im Hause wärest, und ich Dein Mann, der Gegenstand Deiner Liebe, und Du das Ziel meiner so heiß ersehnten Wünsche [.]". - Beide Briefe mit unbedeutendem Buchstabenverlust durch Öffnen der Verschlussmarke. Bestandsnummer des Verkäufers 64187
Titel: 2 eigenh. Briefe mit U.
Verlag: Düsseldorf, 18. und 21. VII. 1848.
Signiert: Signatur des Verfassers
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Zusammen 1½ SS. 4to und 8vo. Mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Neuwirth war als Herausgeber der Zeitschrift 'Mutterland' und Lyriker in Wien ansässig; neben Gedichten und Romanen veröffentlichte er 1968 die 'Kleine Kunstgeschichte der österreichischen Briefmarke'. Vgl. Kosch XI, 231. Bestandsnummer des Verkäufers 7737
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Zusammen 1½ S. 4to. Mit einem ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Georg Lippert, ehedem Schüler von Clemens Holzmeister und Vater des Prähistorikers Andreas Lippert, entwarf zahlreiche bekannte Wiener Gebäude, darunter den Hugo Breitner-Hof, den Opernringhof, den Kennedy-Hof, das Verwaltungsgebäude der Bundesländer-Versicherung, das Winterthur-Haus am Karlsplatz usf. Vgl. Öst. Lex. I, 717. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Bestandsnummer des Verkäufers 7685
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3 SS. auf 2 Bll. Folio und 4to. An Ernst Fst. von Schwarzenberg betr. einer Weisung an die Finanzdirektion zu Passau (Br. v. 12. X.; mit größerem Einriß am oberen Blattrand) bzw. einer Note an das kgl. bayerische Ministerium, "worin ich Hochdero Gesuch um Einrückung [?] in die durch das Ableben des Freyh. v. Neuenstein erledigte sustentations-Rente unterstützt, und von deren Zuhalte ich unter dem heutigen der geh. Hof- und Staats Canzley Rechenschaft abgelegt habe [.]" (Br. v. 15. XI. 1816). Bestandsnummer des Verkäufers 17136
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Zusammen 2½ SS. 4to. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Rudolf Hintermayer, Dom-Galerie, mit der Antwort auf die Zuordnung einer Plastik: "Das Ergebnis der Beurteilung Ihrer Plastik durch Frau Gerstel und Tochter Gerstel ist: unmöglich Gerstel und undmöglich Gerstel-Schule. Sie denken beide mehr an die Umgebung Kolbes [.]" (Br. v. 2. V. 1977). - Rudolf Riester studierte in München und Berlin, erhielt 1936 den Dürer- und den Rompreis und studierte anschließend an der Deutschen Akademie in Rom. Vgl. Vollmer IV, 68. - Beiliegend ein ms. Brief mit eh. U. Werner Zimmermanns, der Hintermayer in Fragen des Schöpfers besagter Plastik an Rudolf Riester verweist. Bestandsnummer des Verkäufers 7124
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Zusammen 3 SS. auf Doppelblättern. 4to. Mit eh. Adresse An Joseph Claudius Pittoni von Dannenfeld, Direktor des Stänidschen Theaters Graz, in Fragen seines eingesandten Schauspiels 'Die Gemeinde von Gutenleuten': "Im Monat September d. J. wurde von dem Unterzeichneten der löbl. Direction das Schauspiel: 'Die Gemeinde von Gutenleuten' übersendet, und zu seiner Darstellung angeboten. Sollte nun die Darstellung nicht erfolgen, so ersucht man das Manuscript [.] gefälligst zurückzusenden [.]" (16. XII. 1850). Vierzehn Tage darauf erwidert der biographisch nicht nachgewiesene, in "Hernals nächst Wien" lebende Autor in geharnischten Worten dem Theaterdirektor: "Sie waren so gütig in Ihrem geehrten Schreiben an den Gefertigten [.] die Anspruchlsosigkeit des Verfassers zu loben, wofür er verbindlichst dankt. Jedenfalls macht er keine Ansprüche, mit den jetzigen beliebten Volksdichtern - welche die Freiheit so schön auffassen - sich gleichzustellen. Seine Absicht mit dem Stück geht alleine nur dahin, nicht mehr und nicht weniger von der Freiheit zu sagen, als was - wie er glaubt - allein zu sichern Ziel führen kann. Euer Hochwohlgeboren haben ganz recht wenn Sie sagen, daß das Stück gerade nicht auf großen Erfolg zählen darf, nachdem das Publicum bei dem jetzt herrschenden Geschmack sehr verwöhnt sei; aber erlauben Sie mir gütigst die Frage: Wann und wie soll denn endlich dieser Verwöhnung gesteuert werden? Ist es nicht die Aufgabe der Bühne, auf eine Veredlung der Geister hinzuwirken? [.] Sollten Euer Hochwohlgeboren jedoch mit der Aufführung des Stücks auch nur im kleinsten ein Opfer zu bringen befürchten müssen, so bittet der Verfasser, das Manuskript [.] hierher zu senden; jedenfalls aber, wenn es auch zur Darstellung kommen sollte, die empfangene Schrift wieder zuruückzustellen. Der Name des Verfassers ist zu bezeichnen mit: R. Franz [.]". - Mit zwei kl. Fehlstellen durch Ausschnitt der Postwertzeichen (keine Textberührung); der Brief v. 30.XII. mit 2 kl. Ausrissen durch Siegelbruch (gleichfalls keine Textberührung). Bestandsnummer des Verkäufers 4760
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Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Wünsche zum Geburtstag und berichtet von dem Projekt eines Lyrikbändchens von Arbeiter- und Priesterdichtern: "Eine derartige künstlerische Genossenschaftsarbeit von Priestern und Arbeitern wird im deutschen Sprachraum gewiss das erste Mal publiziert - und ist abgesehen vom ethischen und soziologischen Wert - schon aus diesem Grunde für den Freund österreichischer Literatur interessant [.]". - Hans Winterl, ehedem Hufschmied, Chormeister und Bankbeamter, war nach 1945 als freier Schriftsteller tätig. Vgl. Kosch IV, 3404. - Beiliegend ein Werbeprospekt für den erwähnten Lyrikband sowie eine gedr. Bestellkarte. Bestandsnummer des Verkäufers 8006
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Anbieter: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Zusammen 2 SS auf 2 Bll. 4to. An den Autographensammler Otmar Meisel in London bzw. Braunschweig wegen dessen Anfrage um Signierung eines Buches (Br. v. 23. April 1968) und über Christopher Frys Arbeit an seinem neuen Stück Summer Comedy", derentwegen er sich aufs Land zurückgezogen habe (Br. v. 22. August 1968). Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Agentur Adza Vincent Ltd. Bestandsnummer des Verkäufers 11687
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Zusammen 6 SS. 4to und 8vo. Jeweils mit eh. Adresse bzw. mit 2 (1 eh. und 1 ms.) Kuverts. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Wünsche zum Geburtstag. - Nach zehnjähriger Tätigkeit als Privatsekretär für zwei Jahre als freier Schriftsteller lebend, war H. v. W. nach Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1974 für den Österreichischen Rundfunk tätig. - Die Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Bestandsnummer des Verkäufers 8031
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Zusammen 3 SS. auf 2 Bll. 4to und qu.-8vo. An den Kulturattaché und Botschaftsrat Peter Schoenwaldt (1934-2004). I: "[Mit dem Tagebuch von Preuß haben wir uns noch nicht befassen können; zunächst müssen wir mit den Dingen, die wir angekündigt haben und mit denen wir Verpflichtungen eingegangen sind, vorankommen, das wird zunächst Tschudis fünfbändiges Südamerika-Werk sein, sowie Schoepfs Reise im Osten der USA nach Florida und auf die Bahamas, Schoepf war Arzt der Söldner Ende des 18. Jahrhunderts und ist vor allem bei den Medizinern und Zoologen angesehen [.]" (Br. v. 3. VIII. 1970). - II: "[.] Im Augenblick lasse ich sie [d. i. seine Tochter Christine] nur ungern reisen, da sie gerade den dritten Band von Humboldts 'Relation historique' verlegerisch betreut, der auch die auf die U.S.A. bezüglichen Ausführungen enthält, außerdem das ausführliche Register, mit dem Professor Beck [d. i. der Naturwissenschaftler und Historiker Hanno Beck, geb. 1923] sich ein großes Verdienst um die Wissenschaft erworben hat [.]" (Br. v. 7. X. 1970; mit kl. Randläsuren und -einrissen). - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; beiliegend ein gedr. Verlagsprospekt über die erwähnte "Relation historique". Bestandsnummer des Verkäufers 18306
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Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to. An den Autor und Verleger Walther Scheuermann (1891-1975) mit Dank für die Zusendung von Büchern: "[.] Haben Sie Dank nicht nur für Ihre freundliche Aufmerksamkeit, grüßen Sie, bitte, 'Heinrich Tieck' [so Scheuermanns Pseudonym] ganz besonders herzlich von mir; ich lasse ihm sagen, daß seine Tätigkeit nicht nur danken- sondern fast noch mehr beneidenswert sein muß, ich stelle es mir jedenfalls herrlich vor, wenn man sich so Stunden der 'Sammlung' (in jedem Sinne) hingeben darf und schätze ihn darob glücklich! [.]" (a. d. Br. v. 15. IV. 1939). - Der versierte Volksbildner war zu jener Zeit Direktor der Wiener Urania und war nach dem Krieg als Direktor der Münchner Volkshochschule maßgeblich an deren Wiederaufbau beteiligt. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; mit kleinen Randläsuren. Bestandsnummer des Verkäufers 27217
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