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Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
Verkäuferbewertung 4 von 5 Sternen
AbeBooks-Verkäufer seit 13. Januar 2004
Zusammen (1¾+2=) 3¾ SS. auf 2 Bll. (Qu.-)8vo. An einen Herrn Gorke betr. der Zusendung zweier Märchenbände" (1926) und über ein von ihm herausgegebenes Buch: Ich weiß nicht, ob es Ihnen bekannt ist, daß ich sämtliche Originalzeichnungen Hoffmanns aus dem von Ihnen erwähnten Sammelband und außerdem die neun mit Sicherheit von Hoffmann stammenden Zeichnungen aus dem Besitze der Actiengesellschaft J. C. Lutter vorm. Lutter & Wegner zu Weihnachten 1925 in Facsimile-Lichtdrucken [.] im Propyläen-Verlage hierselbst herausgegeben habe. In einer Einleitung dazu (S. 5 45) habe ich alle im Original oder in Reproduction oder aus der Literatur bekannten Zeichnungen Hoffmanns verzeichnet und bei jedem Stück jeden mir bekannten Besitzer und jede direct nach dem Original angefertigte Reproduction genannt [.]" (18. April 1931). Sprache: de. Bestandsnummer des Verkäufers 44596
Titel: Eigenh. Brief mit U. und eh. Briefkarte mit ...
Verlag: Berlin, 1926 und 1931.
Anbieter: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Österreich
Zusammen 3 SS. Qu.-8vo. Jeweils mit ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm wiederholt übersandte Geburtstagswünsche. - Funder war Feuilletonredakteur, später auch Chefredakteur und Herausgeber der 'Reichspost'. Mehrmals den Balkan bereisend, gewann er Kontakt zu führenden Persönlichkeiten des Auslandes und gehörte zu den politischen Beratern des Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand. 1930 wurde er Präsident des Bureau International des Journalistes Catholiques, 1935 wurde er in den Staatsrat berufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg - zu dessen Beginn Funder in den Konzentrationslagern Dachau und Flossenbürg interniert war - gründete er die kulturpolitische Wochenzeitschrift 'Die Furche'. Vgl. Öst. Lex. II, 363. Bestandsnummer des Verkäufers 8095
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Zusammen 2 SS. (Qu.-)8vo. Mit einem ms. Kuvert. Dankt Josef Wesely für ihm übersandte Geburtstagswünsche. - Der Sohn des Dramatikers Arthur Schnitzler studierte in Wien Kunstgeschichte und Germanistik, nahm Schauspielunterricht bei Franz Herterich und trat hernach in Wien und Berlin auf. Seit 1932 wieder in Wien und am Deutschen Volkstheater, wo er auch als Dramaturg und Regisseur tätig war, mußte Schnitzler 1938 emigrieren und ging in die USA, wo er in Berkeley, Seattle und Vancouver als Lektor, später auch als Professor der Schauspielkunst, Regie und Theatergeschichte tätig war und an verschiedenen Bühnen als Regisseur wirkte. Nach seiner Rückkehr 1957 als Regisseur am Wiener Theater in der Josefstadt, war er von 1959 bis 1972 dessen Vizedirektor und setzte seine Arbeit als Gastregisseur europaweit fort. 1963 wurde er mit der Kainz-Medaille ausgezeichnet. Daneben verwaltete Schnitzler umsichtig den Nachlaß seines Vaters und betreute die Neuausgabe der "Gesammelten Werke". Mit Therese Nickl gemeinsam gab er 1968 seines Vaters Autobiographie "Jugend in Wien" heraus. Vgl. Öst. Lex. II, 359 und Czeike V, 118. - Der Br. auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Bestandsnummer des Verkäufers 7913
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Zusammen (1¾+2 =) 3¾ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo. Mit einem eh. adr. Kuvert. An Richard Dolberg (1888-1972) vom "Österreich-Institut" mit dem Ausdruck Ihres Bedauerns, "bei dem Vortragsabend am 11. November von Frau Yvonne Blauensteiner-Stephan [!]" nicht mitwirken zu können (20. X. 1966), und ebensowenig "bei einer Veranstaltung im Kulturinstitut": "[.] Ich bin zur Zeit nicht nur im Repertoire des Burgtheaters sehr beschäftigt - sondern stehe ausserdem noch vor Proben für ein neues Stück [.]" (10. III. 1969). - Käthe Gold war u. a. unter Otto Falckenberg an den Münchner Kammerspielen tätig, arbeitete am Theater in der Josefstadt in Wien und feierte ihre größten Erfolge seit 1934 unter Gustaf Gründgens am Preußischen Staatstheater in Berlin, "wo sie 1936 zur Staatsschauspielerin ernannt wurde. Sie spielte u. a. die Ophelia in 'Hamlet', die Minna in Lessings 'Minna von Barnhelm', das Gretchen in Goethes 'Faust' und Henrik Ibsens 'Nora'" (DBE). Nach einem Engagement am Zürcher Schauspielhaus wechselte sie zum Wiener Burgtheater, wo sie, seit 1952 Kammerschauspielerin, 1985 Abschied von der Bühne nahm. "Zu ihren wichtigen Rollen gehörten dort die Blanche in Tennessee Williams' 'Endstation Sehnsucht' und die Laura in Strindbergs 'Der Vater'" (DBE). Bestandsnummer des Verkäufers 24705
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Zusammen (1+¾=) 1¾ SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo und gr.-4to. Beide Schreiben an den Genetiker und Molekularbiologen Hans Ferdinand Linskens (19212007), dem er u. a. for your wonderful presents" dankt. Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf zur 750 Jahrfeier der Universität Siena. Bestandsnummer des Verkäufers 17656
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Zusammen 3 SS. 4to und 8vo. An Frau Sädtler, der Sie wiederholt für ihr übersandte Blumengrüße dankt. - Die Tochter des kaiserlichen Ministerpräsidenten Ernst Seidler erhielt Privatunterricht bei Burgtheaterdirektor Hugo Thimig, debütierte 1917 am Wiener Volkstheater und wurde 1918 von Max von Millenkovich ans Burgtheater geholt, wo sie als Hofschauspielerin "zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Zeit" aufstieg (DBE). Der ihr zu Ehren gestiftete Alma-Seidler-Ring für die bedeutendste Bühnenschauspielerin des deutschen Sprachraums wurde 1979 erstmals an Paula Wessely verliehen. Vgl. Czeike V, 195. Bestandsnummer des Verkäufers 8058
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4 SS. Verschiedene Formate. Mit gedr. Adresse. Vermutlich an einen Kollegen Magnificenz" wegen einer Einladung, die er wegen eines Kehlkopfkatarrhs absagen müsse. Michel studierte in Würzburg und Zürich Medizin, wurde 1866 an der Univ. Würzburg promoviert (Ueber die Veränderungen des Sehnerven, der Netzhaut und Aderhaut bei der Epilepsie"), bildete sich danach in Berlin und Wien weiter und habilitierte sich 1872 an der Univ. Leipzig für Augenheilkunde. Im selben Jahr wurde er als erster Ophthalmologe a.o.Prof. an der Univ. Erlangen und 1873 zum o.Prof. ernannt. 1879 ging er als o.Prof. an die Univ. Würzburg, 1900 an die Univ. Berlin. Michel, seit 1887 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, verfaßte zahlreiche Arbeiten auf dem Grenzgebiet von Ophthalmologie und Neurologie, u.a. über Erkrankungen der Sehnerven und über die Thrombose der Zentralvene. Bestandsnummer des Verkäufers 7677
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Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo.Mit zwei eh. adr. Kuverts. An einen Sammler: "Ihre Frage ist die bedeutsamste und wohl auch die verwegendste, die man einem Autor stellen kann - ich will dennoch versuchen, sie zu beantworten. Hätten Sie mich von [!] 10 oder 5 Jahre[n] danach gefragt , warum ich schreibe, würde ich Ihnen vermutlich geantwortet haben: um diese Welt, wenigstens doch Teile davon, zu verändern! Nunmehr jedoch - nach bitteren Erfahrungen - wäre ich schon beglückt, wenn mir dies gelingen könnte: einige wenige Menschen, also Leser, zu einer kritischen Funktion zu bewegen; sie sollen nichts einfach hinnehmen, was auch immer ihnen begegnen mag. Sie sollen ihren Verstand gegen die Macht, die Mächtigen benützen - und wenn nur, um zu überleben! Und um dabei ihre ureigene Welt zu finden - in sich selber [.]" (a. d. Br. v. 18. V. 1972). - H. H. Kirst war von 1933 bis 1945 Berufssoldat; seit 1944 im Rang eines Oberleutnants, war er bei Kriegsende nebenamtlicher NS-Führungsoffizier und an der Kriegsschule als Chef der Stabsbatterie tätig. Von dem gleichfalls dort unterrichtenden späteren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß nach Kriegsende als Nationalsozialist denunziert und für neun Monate in Kriegsgefangenschaft genommen, entspann sich daraus eine jahrelang persönlich und politisch ausgetragene Kontroverse. Anschließend vorübergehend als Gärtner, Straßenarbeiter, Dramaturg und Gemeindeschreiber tätig, begann Kirst schließlich 1947 als Filmkritiker beim "Münchner Mittag", dem späteren "Münchener Merkur". Seine von der Kritik generell als sprachlich durchschnittlich eingestuften Romane hinderten nicht, den Verfasser von knapp 40 Büchern zu einem der erfolgreichsten und meistgelesenen deutschen Nachkriegsautoren werden zu lassen, dessen Romane sich durch eine dem Film nahestehende Spannungsdramaturgie auszeichnen. Von Kriegserfahrungen gezeichnet und jede Form des Militarismus hinfort ablehnend, wurde der Schriftsteller zu einem strikten Gegner der deutschen Wiederbewaffnung und des als Bundesverteidigungsminister (1956-62) den Aufbau der Bundeswehr vorantreibenden F. J. Strauß. Von 1964 bis 1978 Mitglied des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik und seit 1979 des P.E.N.-Zentrums Liechtenstein, gehörte Kirst seit 1966 als erster deutscher Schriftsteller der amerikanischen Schriftstellervereinigung "Author's Guild" an, nachdem er dort 1965 als vermutlich erster deutscher Krimi-Autor einen der renommierten "Edgar Allan Poe Awards" erhalten hatte; die Universität Boston legte 1967 eine "Kirst Collection" als "Dokument der Zeitgeschichte" an. - Jeweils auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Bestandsnummer des Verkäufers 24827
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Zusammen (1+1 =) 2 SS. auf 2 Bll. Gr.-4to und qu.-kl.-8vo. An einen Herrn Herwig betr. eines Besuchs in seinem Atelier. - Der Brief auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf. Bestandsnummer des Verkäufers 49162
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Zusammen 3½ SS. 8vo. bzw. 6,5:10,8 cm. Mit 2 eh. adr. Kuverts. Dankt für die Verleihung der "großen, goldenen Salvator-Medaille [.] Diese Auszeichnung von so außerordentlich hohem Werte ehrt mich in höchstem Grade [.]" (Br. v. 1. V. 1914; auf Briefpapier mit kalligr. gepr. Briefkopf). - Grädener dirigierte 1892-96 die Wiener Singakademie und den Orchesterverein für klassische Musik und wurde 1899 Lektor für Harmonie, Kontrapunkt und Formenlehre an der Universität. Vgl. Czeike II, 583. - In altem Sammlungsumschlag. Bestandsnummer des Verkäufers 6225
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Zusammen etwa 4 SS. Verschiedene Formate. An den Redakteur Emil Faktor in Prag, dem er für die Glückwünsche zu seiner Ernennung dankt und dem er launig seine Verlobung mit Edith Rzach anzeigt mit der Bitte, diese in der "Bohemia" bekanntzugeben. Bestandsnummer des Verkäufers 15485
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