Hektographie - Maschienschriftlicher Brief.
Heubner, Wolfgang
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AbeBooks-Verkäufer seit 12. Januar 2006
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Beschreibung
Berlin 13.II.1934, 3 Seiten 4°. Faltspuren; und Beilagen. Wolfgang Otto Leonhard Heubner (1877-1957) deutscher Pharmakologe schreibt an den Mathematiker und Professor in Göttingen David Hilbert (1862-1943): "Unter Bezugnahme auf die von Herrn Prof. KAHRSTEDT bei der Feier des 18. Januars in der Aula gehaltenen Rede erlaube ich mir hierunter einen Auszug einer zwischen ihm und mir geführten Korrespondenz mit der Bitte um Kennnisnahme zu übersenden." Wiedergeben findet sich der 2 1/2 Seiten umfassende an Deutlichkeit nicht missender Brief von ihm an Prof. Dr. Kajrstedt vom 8. Februar 1934 "der für Geld lügt" und die Entschuldigung von Kahrstedt vom 9.02.1934 "Ich wiederhole, das ich weder als Scott hier war noch jetzt ihnen persönlich die Vorwürfe gemacht habe, die Sie mit sehr verständlicher Entrüstung ablehnen." Beigelegt: 1) Stellungnahme von Karl Brandi: "Der Fall Warschau in der Rede von Professor Kahrstedt zum 18. Januar 1934". [Zu Ulrich Kahrstedts Festrede anlässlich der Reichsgründungsfeier der Universität Göttingen] 2) Abschrift : Brief vom 29. Januar 1934 an Herrn Professor Dr. Brandi / Schramm /hier. "Die im Namen der Universität am 18. Januar in der Aula gehaltene Rede enthielt in Richtung auf den Historikergongreß in Warschau, Vorwürfe, durch die sich deutsche Gelehrte in ihrer Nationale Ehre gekränkt fühlen mußten. Ich habe in einem besonderen Ehrenrat feststellen lassen, daß diese Vorwürfe nicht zutreffen. Der Redner nat sich davon überzeut und sein Bedauern ausgesprochen. Ich bedauere im Namen der Universität , daß diese Vorwürfe gefallen sind. Der Rektor der Georg August-Universität, gez. Fr. Neumann." 3) Ausschnitt aus dem Göttinger Tageblatt ("Reichsgründungsfeier der Universität : Festrede von Professor Kahrstedt - Absage an die internationale Wissenschaft" 19. Januar 1934, Seite 5-6) Zu Beginn der Weimarer Republik hatte Heubner die Gründung der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) öffentlich begrüßt. 1927-1928 war er Rektor der Göttinger Universität. 1929 übernahm er das Pharmakologische Institut der Medizinischen Akademie Düsseldorf. 1930 wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er leitete von 1932 bis 1945 das deutsche Pharmakologische Institut in Berlin. Bei ihm arbeiteten scharfe Gegner des Nationalsozialismus wie Otto Krayer und Robert Havemann und auch überzeugte Anhänger wie Hermann Druckrey und Norbert Brock. Krayers Standhaftigkeit und konsequente Haltung kommentierte Heubner in seinem Tagebuch mit: "Großartig!" Havemann wurde 1943 von Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Auf Drängen von Heubner und Wolfgang Wirth wurde die Vollstreckung des Urteils aufgeschoben und für Havemann im Zuchthaus wegen kriegswichtiger Forschungen ein eigenes Labor eingerichtet. Ulrich Kahrstedt (1888-1962) deutscher Althistoriker. "Auch als Professor in Göttingen blieb Kahrstedt für die konservative DNVP politisch aktiv. Ab 1933 unterstützte er die nationalsozialistische Hochschulpolitik. In einer Rede zur Reichsgründungsfeier im Januar 1934 kritisierte er seine Kollegen Karl Brandi und Percy Ernst Schramm scharf für ihre Teilnahme an einem Kongress in Polen. Siehe - Wegeler, Cornelia: ". Wir sagen ab der internationalen Gelehrtenrepublik" : Altertumswissenschaft und Nationalsozialismus ; das Göttinger Institut für Altertumskunde 1921 . 1962. Wien [u.a.] : Böhlau, 1996, pp.154-158. Bestandsnummer des Verkäufers 68008
Bibliografische Details
Titel: Hektographie - Maschienschriftlicher Brief.
Erscheinungsdatum: 1934
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