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Verkäuferbewertung

  • Angela Kundegraber

    Verlag: Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2008

    ISBN 10: 3830036523 ISBN 13: 9783830036524

    Anbieter: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Deutschland

    Verkäuferbewertung 4 von 5 Sternen 4 Sterne, Erfahren Sie mehr über Verkäufer-Bewertungen

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    Erstausgabe

    Anzahl: 5

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    Softcover. Zustand: neu. 1. Auflage. Studien zur Romanistik, Band 13 364 pages. ----------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------ --------------------------- REZENSION in: Zeitschrift für romanische Sprachen und ihre Didaktik, ZRomSD 4 (2010) 2: "[.] eine wertvolle und die aktuelle Sprachforschung bereichernde Materialzusammenstellung nicht nur zum Verlan sondern auch zur von Jugendlichen gesprochenen Sprache an sich und noch dazu hauptstadtfern im Süden des Landes." ---------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------ ---------------------------- Ziva, cest tipar, on va voir la meuf ! Jugendsprache in Frankreich, zu der auch der Verlan gerechnet werden kann, verändert sich zusehends. Das Buch befasst sich mit der Verwendung, Konnotation und Verbreitung des Verlan im Süden Frankreichs, Montpellier. Bisherige Studien beschränkten sich zumeist auf die Pariser Banlieue und propagierten Verlan, zumindest in früheren Jahren, als Soziolekt einer Unterschicht. Verlan wurde anhand des Beispiels Montpellier dahingehend auf die Gültigkeit dieser bereits veralteten Konnotation bzw. seiner Veränderungen untersucht und in den Rahmen der Jugendsprache eingebettet. Dazu wurde im Sinne einer qualitativen Sozialforschung eine zweijährige Feldforschung durchgeführt, die auf 50 Interviews mit Lehrern und Schülern, auf der Verteilung von Fragebà gen und teilnehmender Beobachtung basiert. Es zeigte sich, dass Verlan innerhalb des eingeführten Begriffs des Inresolektmodells weitgehend als we-code bzw. jugendsprachliches Element akzeptiert wird, auÃerhalb dieses Kontextes jedoch als inadäquat verstanden wird. Weiters sind Veränderungen auf lexikalischer, (morpho-)syntaktischer und phonologischer Ebene zu konstatieren. Auch konnte eine eindeutige Tendenz zur Verschriftlichung von Jugendsprache festgestellt werden, die aufgrund der modernen Kommunikationsmà glichkeiten wie SMS und MSN noch nie da gewesene AusmaÃe annimmt. AbschlieÃend ist festzustellen, dass Verlan weder reines Sprachspiel noch Sprachverschmutzung, sondern vielmehr fixer Bestandteil franzà sischer Jugendsprache ist, wobei nicht alle Lexeme so gesichert zu sein scheinen wie allgemein angenommen.