Verlag: Metropol Sep 2008, 2008
ISBN 10: 3938690917 ISBN 13: 9783938690918
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Die Studie geht der Frage nach, ob es in Japan unter der Kriegsregierung eine offizielle Politik der 'Judenfreundlichkeit' gegeben hat. Die Verfechter dieser These beziehen sich vor allem auf drei Argumente: die von Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen an jüdische Flüchtlinge erteilten Visa (Juli/August 1940), den 'projüdischen' Beschluss der Fünf-Minister-Konferenz (1938) und die Aufnahme von angeblich 20 bis 30 000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der Mandschurei (März 1938). Martin Kaneko unterzieht diese Behauptungen einer quellenkritischen Analyse. Er kommt zu einem anderen Ergebnis. Nicht nur die Medien und Teile der Öffentlichkeit, sondern auch Regierungsvertreter waren antisemitisch eingestellt, obwohl nur etwa 1000 Juden in Japan lebten.
Verlag: Metropol, 2008
ISBN 10: 3938690917 ISBN 13: 9783938690918
Anbieter: moluna, Greven, Deutschland
Kartoniert / Broschiert. Zustand: New. Die Studie geht der Frage nach, ob es in Japan unter der Kriegsregierung eine offizielle Politik der Judenfreundlichkeit gegeben hat. Die Verfechter dieser These beziehen sich vor allem auf drei Argumente: die von Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen an juedi.
Verlag: Metropol, 2008
ISBN 10: 3938690917 ISBN 13: 9783938690918
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars Lutzer, Wahlstedt, Deutschland
Softcover. Zustand: gut. 2008. Im Umgang mit der eigenen jüngeren Geschichte haben sowohl die japanische Regierung, allen voran das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft, Gruppen wie der Verein zur Verfassung neuer Schulbücher" (Atarashii rekishi ky?kasho o tsukuru kai, gegr. 1996), die ultranationalistische Japan Konferenz" (Nippon kaigi, gegr. 1997) oder die xenophobe Bürgerinitiative gegen Privilegien der in Japan lebenden Ausländer" (Zainichi gaikokujin no tokken o yurusanai shimin no kai, gegr. 2007 ), als auch ein erheblicher Teil der Bevölkerung größte Schwierigkeiten. So etwas wie §130 StGB (Volksverhetzung) existiert im japanischen Rechtswesen nicht und somit bleibt fast jede Meinungsäußerung salonfähig. Um japanische Kriegsverbrechen zu negieren oder zu verharmlosen, fanden Nationalisten und Revisionisten seit den späten 1990er Jahren ein neues Argument: nämlich die Judenfreundlichkeit" der japanischen Kriegsregierung. Insbesondere drei Argumente sollen diese Behauptung untermauern. 1. Erteilung von japanischen Transitvisa an jüdische Flüchtlinge durch Vizekonsul Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen (Juli bis August 1940). 2. Von der Fünf-Minister- Konferenz" vereinbarten Richtlinien für die Behandlung von Juden" (Dezember 1938). 3. Zwischenfall von Otpor", also die Aufnahme von 20.000 bis 30.000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der Mandschurei" (März 1938). Japans Nationalisten und Revisionisten, die obige Argumenete vorbringen, erhalten dabei auch Beihilfe von westlischen Berufsgenossen. Anhand von Primärquellen soll die Glaubwürdigkeit obiger Behauptungen kritisch untersucht werden. Martin Kaneko, habilitiert für Japanologie mit Schwerpunkt Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Japans" an der Universität Wien im März 1992, gegenwärtig Professor für Sozialgeschichte an der Japan Women's University. Man könnte im Anschluss an Heinz Eberhard Mauls Studie Warum Japan keine Juden verfolgte" die vorliegende Untersuchung als Relativierung der ersteren lesen. Tatsächlich konnte ich die Arbeit von Maul nicht als eine Verschönerung historischer Tatsachen auffassen, zumal darin, erstmals in deutscher Sprache verfügbar, die menschlichen Leistungen Chiune Sugiharas in deutlicher Widersetzlichkeit zu den Direktiven seiner Regierung geschildert worden sind. Aber Martin Kaneko unternimmt vor dem Hintergrund der Vereinnahmung Chiune Sugiharas durch japanische Revisionisten die, meines Erachtens, breiter angelegte Auseinandersetzung. Damit wird jeglicher Schönfärberei im Umgang mit der angeblichen Judenfreundlichkeit' der japanischen Kriegsregierung ein für allemal die Grundlage entzogen. Die Dokumenten- und Faktenlage, die Kaneko diesbezüglich auffährt, ist erdrückend und unmissverständlich. Das abschließende Kapitel, das sich mit Japans Fremden- und Asylpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg"(S. 171 ff.) befasst, ist aber der eigentliche Runterzieher für alle, die die japanischen Verhältnisse vielleicht etwas zu blauäugig bewerten. Der restriktiven Fremdenpolitik aus längst vergangen geglaubten Zeiten Kontinuität bis in die Gegenwart nachweisen zu können, ist geradezu beklemmend. Ein unangenehmes, aber sehr wichtiges Buch! Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko Metropol Die Studie geht der Frage nach, ob es in Japan unter der Kriegsregierung eine offizielle Politik der "Judenfreundlichkeit" gegeben hat. Die Verfechter dieser These beziehen sich vor allem auf drei Argumente: die von Sugihara Chiune in Kaunas/Litauen an jüdische Flüchtlinge erteilten Visa (Juli/August 1940), den "projüdischen" Beschluss der Fünf-Minister-Konferenz (1938) und die Aufnahme von angeblich 20 bis 30 000 deutsch-jüdischen Flüchtlingen in der Mandschurei (März 1938). Martin Kaneko unterzieht diese Behauptungen einer quellenkritischen Analyse. Er kommt zu einem anderen Ergebnis. Nicht nur die Medien und Teile der Öffentlichkeit, sondern auch Regierungsvertreter waren antisemitisch eingestellt, obwohl nur etwa 1000 Juden in Japan lebten. Detailangaben zum Buch - Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung und jüdische Flüchtlinge in Kôbe EAN (ISBN-13): 9783938690918 ISBN (ISBN-10): 3938690917 Erscheinungsjahr: 2008 Herausgeber: Metropol-Verlag 236 Seiten Sprache: ger/Deutsch ISBN/EAN: 3938690917 2. Weltkrieg 20. Jahrhundert bis 1945 Geschichte Japan Juden Die Judenpolitik der japanischen Kriegsregierung von Martin Kaneko ISBN: 3-938690-91-7, 978-3-938690-91-8 Autor des Buches: kane, martin, kaneko, metropol verlag Titel des Buches: dokumente materialien, die judenpolitik der japanischen kriegsregierung, jüdische flüchtlinge, deutsch können, der zweite weltkrieg teil, die juden den, 2007 word, warum lesen warum nicht, juden zeit, das argument, historische tatsachen, sprache und arbeit, umgang mit geschichte, lesen buch, geschichte der erziehung, wissenschaft als arbeit, glaubwürdigkeit, zweite weltkrieg und seine geschichte, wie werde ich jude, deutsche bücher 1940, die geschichte japans, ich und gruppe, verfolgt, junge japan, vielleicht etwas, geschichte der juden wien, xenophobe, jünger werden mit den jahren, späte lese, mein buch von martin, kriegsverbrechen, warum japan keine juden verfolgte, volksverhetzung, stgb, litauen geschichte, das buch der gegenwart, sozial geschichte, schön lesen, der jüdische krieg, jede ist eine, die arbeit und die neue erziehung, keine schwierigkeiten mit der, nippon, ein kapitel für sich, die junge mandschurei, fünf nach spät, fremde wien, deutsch für ausländer, deutsche bürgerinitiative, blau ist eine, das sind zeiten, warum ich kein, das fremde und das eigene, wie man deutscher, die geschichte der eigenen geschichte, schulbuch deutsche geschichte, durch geschichte zur gegenwart, bücher als argumente, jüdischen weltkrieg, blau und grün, die universität und 1938, japanologie, japan jahre 1940, faktenlage, längst vergangen, gegen die juden, haben oder nicht haben, und ich und all die jahre, die flucht der, der bär, deutsch fuer auslaender, vielleicht könnte man auch, metropol,