Bischoff florian (73 Ergebnisse)

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Sprache: Französisch
Verlag: Strasbourg, 2017
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8° Paperback. Zustand: Wie neu. 1., Auflage. 78 S. Die Arbeit befasst sich mit der Kombination von explizit korrelierten Wellenfunktionen mit quasirelativistischen Hamilton-Operatoren. Die relativistische MP2-R12-Methode wurde entwickelt und effizient implementiert, um molekulare Systeme behandeln zu können. Es werden der skalare DKH- und Pauli-Operator, und zweikomponentige Spin-Bahn-ECPs behandelt. Der Basissatzfehler wird durch die R12-Terme drastisch reduziert, relativistische Effekte werden konsistent in die Störentwicklung einbezogen. B02-02-06I Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 150.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Filmtheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung weg vom analogen und hin zum digitalen Kino ist in den vergangenen Jahren aus einer Vielzahl von Perspektiven untersucht worden. Schier unerschöpflich scheint seine inhaltliche Bandbreite: Digitales Kino kann als bloßer technischer Fortschritt begriffen werden, als eine Veränderung der produktionsästhetischen Gegebenheiten.Ebenso kann man das Digital Cinema als ein rezeptionsästhetisches Phänomen auffassen, betrachtet man etwa die gesteigerte Präsenz digital projizierter Bilder (e. g. Public Enemies [R: Michael Mann, 2009]). Interessant scheint auch eine Untersuchung, inwiefern sich neue Distributionswege via Internet sowie die veränderten ökonomischen Bedingungen eines digitalen Workflows auf die Filmkunst auswirken. Die Zunahme von Low- und No-Budget-Produktionen, bzw. die Demokratisierung der Filmschaffens sind etwaige Stichpunkte, die hier zu nennen wären.Unternimmt man den Versuch, all diese unterschiedlichen Blickwinkel auf ihren kleinsten gemeinsamen Nenner zurückzuführen, dann kommt man zu der Frage, welche besondere Eigenarten das digitale Filmbild aufweist und inwiefern es sich zu seinem analogen Vorgänger abgrenzen lässt. Die nachfolgende Arbeit versucht vor diesem Hintergrund jene Qualitäten herauszuarbeiten, die sich deduktiv aus dem veränderten materiellen Status des digitalen Bildes ableiten lassen. Im Mittelpunkt steht dabei die kritische Auseinandersetzung mit einer der wegweisenden Arbeiten der 2000er Jahre, Lev Manovichs Abhandlung The Language of New Media. Vor dem Hintergrund der Thesen Manovichs soll nachfolgend zunächst eine begriffliche Differenzierung vorgenommen werden, ehe dann auf den veränderten Zeichenstatus digitaler Filmbilder eingegangen wird. Abschließend soll der Begriff der Collage bzw. der Komposition eingeführt werden, die als Metapher die strukturelle Verfasstheit digital manipulierter Filmbilder widerspiegeln.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Filmanalyse des Films Memento , Abstract: Memory can change the shape of a room; it can change the color of a car. And memories can be distorted. They're just an interpretation, they're not a record, and they're irrelevant if you have the facts heißt es am Ende von Christopher Nolans Film Memento. Oder besser gesagt: am Anfang der Geschichte. Denn Nolans Plot um den Versicherungsagenten Leonard Shelby (Guy Pierce), der neue Eindrücke nicht länger als fünfzehn Minuten in seinem Kopf speichern kann, kreist nicht nur inhaltlich um die Thematik des Erinnerns und Vergessens, sondern macht die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Gedächtnis, Narration und medialer Vermittlung filmisch erfahrbar.Memento verweigert sich dabei einer linearen Erzählweise. Spannung wird nicht unter der Perspektive des möglichen Ausganges der Geschichte aufgebaut, sondern indem die kausalen Zusammenhänge bereits finalisierter Taten peu a peu aufgedeckt werden: Überlegungen hinsichtlich des möglichen Ausganges des Geschehens treten also zu Gunsten der Frage Wie konnte es dazu kommen in den Hintergrund. Die nachfolgende Arbeit untersucht, inwiefern diese dramaturgische Struktur, welche Nolan mit radikaler Konsequenz zum formalen Prinzip erhebt, die Bildgestaltung des Films beeinflusst. Ausgangspunkt ist dabei die formale Analyse der Eröffnungssequenz des Films. Hierzu wird die Szene zunächst in den inhaltlich-strukturellen Gesamtzusammenhang des Films eingeordnet. Auf eine Analyse unter formalen Gesichtspunkten der Bildkomposition, Farbe, Lichtführung und Montage folgt eine abschließende Bewertung und Einordnung der Ergebnisse unter der Fragestellung, inwiefern Aspekte von Zeit, Gedächtnis und Realität auf Ebene der Bildästhetik verhandelt werden. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Aufführungsanalyse, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Aufführungsanalyse , Abstract: Um Gotteswillen, das macht man doch nicht. mit diesen Worten kommentiert Richter Brack den Selbstmord Hedda Gablers am Ende der gleichlautenden Inszenierung von Thomas Ostermeier (Premiere: 26. Oktober 2005 im Saal B der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin). Es sind gleichzeitig die Worte, die am stärksten auf das um eine heile Fassade bemühte Selbstverständnis jenes Bürgertums zurückweisen, wie man es zur Zeit Henrik Ibsens vorfand.Ostermeier indes verlegt das ursprüngliche Setting Ibsens vom 19. Jahrhundert ins Hier und Jetzt der Gegenwart: Die Protagonisten bewegen sich im Berliner Mitte-Loft , die Duellpistolen des alten General Gablers sind Kleinkaliberwaffen gewichen, die Notizzettel modernen Not Elektronisches Buch. Die dramatische Vorlage in der zeitgemäßen Übersetzung Hinrich Schmidt-Henkels wurde entsprechend modernisiert und verdichtet.Hedda Gabler die zweite von drei Ibsen-Inszenierungen durch Ostermeier. Allen drei Arbeiten gemein ist die Zusammenarbeit zwischen Ostermeier und dem Bühnenbilder Jan Pappelbaum. Pappelbaum arbeitet in allen drei Inszenierungen mit einem freistehenden, drehbaren Podest im leeren Raum der Schaubühne.Die nachfolgende Arbeit untersucht, inwiefern Pappelbaums Bühne Wohlstands- und Selbstinszenierung im Alltag bedingt bzw. in ihrer Funktionalität auf eine solche hin angelegt ist. Hierzu werden zunächst die intermedialen Verflechtungen zwischen Bühnenbild der Inszenierung und der klassischen modernen Architektur des 20. Jahrhunderts offengelegt. Auf eine nähere Betrachtung der Bedeutung und Funktion des Wohnens unter Rückbezug auf die Ausführungen Bazon Brocks folgt schließlich die Erörterung der These, dass sich Pappelbaums Bühnenskulptur mit fehlenden Fassaden als eine zentrale Chiffre der vorliegenden Inszenierung verstehen lässt. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Fashion as Performance, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 19. Jahrhundert war nicht nur Schauplatz gewaltiger Veränderungen, etwa in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, sondern auch einer kulturgeschichtlichen Krise, die zu den folgenreichsten der Moderne gehört. Diese Krise, so heißt es in der Einleitung zu dem Symposiums-Band Romantische Wissenspoetik, fußte auf der Einsicht, dass die erkenntnistheoretischen Mittel der Aufklärung, ratio und systematische Ordnung von Wissen, der modernen Welt des 19. Jahrhundert nicht länger gerecht werden konnten.Seine Schatten voraus warf dieser Paradigmenwechsel auf die Unternehmungen des Weimarer Herausgebers und Verlegers Friedrich Justin Bertuch. Unter anderem tätig als Dichter, Übersetzer, Kunstblumen-Produzent und Verwalter der fürstlichen Privatschatulle war Bertuch sowohl ein sehr beschäftigter als auch beschäftigender Mann und eine zentrale Figur im Weimar zur Zeit Goethes, Herders, Wielands und Schillers. Die bloße Anzahl von über 20.000 Briefen, die heute im Goethe- und Schiller-Archiv lagern, geben beredet Zeugnis von Bertuchs Arbeitsamkeit und seiner Rolle für das Weimar um 1800. m Zentrum seines Schaffens standen seine Aktivitäten als Verleger und Herausgeber, deren größter Erfolg mit 40.000 Seiten und 15.000 Kupfertafeln das Journal des Luxus und der Mode war. Bertuchs überragender Erfolg gründet sich nicht zuletzt auf spezifischen Umbrüchen seiner Zeit. Die Französische Revolution und die Herrschaft Napoleons veränderten die Welt nachhaltig, ebenso die Entwicklung neuer Technologien, die zum Beginn des Industriezeitalters führten. Walter Steiner und Uta Kühn-Stillmark formulieren in ihrer Bertuch-Biographie die These, dass sich durch 'alle diese Ereignisse ein neues Persönlichkeitsbild [ausformte], das Bertuch schließlich in geradezu exemplarischer Weise verkörperte. Aus dem aufgeklärten fortschrittlichen Bürger wurde der kenntnisreiche freie Unternehmer, der Erfolg zu haben hatte'.Im Folgenden sollen zwei wesentliche Punkte eben dieser von Brandstetter und Neumann beschriebenen Krise namentlich die Rekonfigurationen von Wissen und Erkenntnis näher untersucht werden und inwiefern sie Eingang in die verlegerische Praxis Bertuchs gefunden haben. Neben dem bereits angeführten Journal des Luxus und der Moden soll dabei das Bilderbuch für Kinder als exemplarischer Untersuchungsgegenstand fungieren. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Überwachung im Kino, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film Frost/Nixon (R: Ron Howard, USA 2008) verarbeitet einen der bekanntesten Momente der Fernsehgeschichte: Die Serie von Interviews, die der englische Talkshow-Host David Frost mit dem ehemaligen Präsidenten Richard Nixon nach der Watergate-Affäre führte. Frost schaffte damals, was Jurisdiktion und Presse misslang: Nixon ein öffentliches Schuldeingeständnis zu entlocken, verbunden mit der Bitte um Vergebung.Sam Rockwell alias James Reston Jr. spricht diese Sätze am Ende des Films in einem Interview. Es ist eine typische Interview-Situation. Rockwell sieht knapp an der Kamera vorbei, er selbst ist im Bild mittels Tiefenschärfe stark freigestellt.Verschnitten wird dieses Interview mit Bildern von Frank Langella, der den Präsidenten Richard Nixon verkörpert, genauer gesagt, mit der bekannten Nahaufnahme des Gesichtes Nixons nach dessen Schuldeingeständnis. Interessant hierbei ist, dass eben diese Einstellung wenige Sekunden zuvor schon einmal zu sehen war. Das zweite Mal jedoch sehen wir die Aufnahme durch einen für jene Zeit typischen Röhren-Fernseher. Das Bild ist also ein anderes.Doch wie ist diese Andersartigkeit beschaffen Frost/Nixon soll an dieser Stelle als eine Art Ouvertüre fungieren, welche auf einem in meinen Augen sehr hohen Niveau zu einem neu zu führenden Diskurs über Qualität und Organisation des Dokumentarischen in unseren digitalen Bildwelten beiträgt. Frost/Nixon bedient sich zweifelsohne einer noch näher zu untersuchenden dokumentarischen Ästhetik. Meine These in diesem Zusammenhang lautet, dass trotz - oder auf Grund - einer in den letzten fünfzig Jahren immer weiter vorangeschritten Destabilisierung des Bildes, die Inszenierungsstrategien des Dokumentarischen, des Pseudo-Realen ausgefeilter sind als je zuvor.Im folgenden möchte ich zunächst unter einer diskursgeschichtlichen Perspektive den Zeichenstatus des kinematographischen Bildes1 beleuchten, verbunden mit einer Reihe von Überlegungen zum gegenwärtigen Repräsentationsverhältnis digitaler Bildwelten. Darauf folgend sollen anhand der Filme Bloody Sunday (R: Paul Greengrass, Großbritannien/Irland 2002) und Children of Men (R: Alfonso Cuarón, USA/Großbritannien 2006) ausschnittsweise konkrete filmische Gestaltungs-Mechanismen untersucht werden, die sich einer Ästhetik des Dokumentarischen zuordnen lassen, um am Ende der Arbeit auf den Begriff des Dokumentarischen bzw. des Dokuments selbst zu sprechen zu kommen.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Methoden theaterhistoriographischen Arbeitens, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kritik, die Frankenstein formuliert, ist feinfühliger, diffiziler: Shelley wendet sich in einer Zeit einschneidender sozialer, politischer und kultureller Veränderungen gegen überkommene Wahrnehmungsmuster und Erkenntnismodelle. Damit reiht sie sich in eine Tradition der Romantik ein, welche im Verlauf des 19. Jahrhunderts zu einer ganzen Reihe von Rekonfigurationen von Begriffen wie etwa Wissen, Wahrnehmung oder Erkenntnis führt.Genau diese Neuformatierungen sollen Gegenstand der nachfolgenden Arbeit sein. Von Shelleys Werk ausgehend, sollen bestimmte Diskurse aus Wissenschaft und Philosophie nachskizziert werden und die Merkmale einer im 19. Jahrhundert neu entstehenden 'Wissenspoetik' herausgearbeitet werden. Angesichts der unermesslichen Fülle und Tragweite der Veränderungsprozesse, kann dieses Vorhaben nur skizzen-, allenfalls collagenartig bleiben. Nicht alle Teile werden abschließend behandelt werden und die Sprünge - durch die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, aber auch durch die Jahrhunderte mögen bisweilen abrupt und assoziativ wirken. Vor diesem Hintergrund ist der Untertitel ' Ein transdisziplinärer Roadtrip durch das 19. Jahrhundert' verstehen. Diese Herangehensweise ist der Tatsache geschuldet, dass dieser Arbeit nicht von Beginn an eine fertige These zu Grunde lag, die es zu verifizieren/falsifizieren galt, sondern sich die Richtung dieser Untersuchung erst aus dem ihr zu Grunde liegenden Material ergab - Material, dass in seiner schier unüberschaubaren Fülle und seinen zahlreichen Paradoxien, typisch für das 19. Jahrhundert ist, obgleich das Groß der hier zitierten Arbeiten aus den vergangenen 40 Jahren stammt. Es soll hier ausdrücklich um Nachsicht gebeten werden, sollte diese Arbeitsweise bisweilen zu Lasten der Transparenz der Auswahl bzw. vor allem der Nicht-Auswahl bestimmter Diskurse gehen. Mit der Arbeit verbindet sich die Hoffnung, einen guten Ein- und Überblick in diese spannende, vielschichtige und bisweilen erschreckend aktuelle Thematik zu geben. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Gossip - A Match Well Made - A Job Well Done, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Fernsehen befindet sich in einer Zeit des Wandels. Vor dem Hintergrund des kommerziellen Erfolges hochqualitativer Pay-TV-Sender finden sich im gehobenen Feuilleton seit Beginn des Jahrtausends mit zunehmender Tendenz Diskurse, die Wert und Qualität neuerer, meist US-amerikanischer Serien herausstellen. Im Fokus dieser Betrachtungen stehen u. a. Sendungen wie die Sopranos, The Wire, The West Wing, O. C. California, Damages oder Gossip Girl, um nur eine Auswahl zu nennen.All den genannten Serien gemein ist, dass ihnen ein mitunter äußerst komplex gestaltetes Narrationsmuster zu Grunde liegt. Es scheint geradezu so, als wolle sich das Fernsehen von seinem 'großen' Bruder Kino emanzipieren und nun damit beginnen, die dem Format Serie eigenen Möglichkeiten und Freiräume auszuschöpfen. Diese 'neuen' Serien arbeiten oftmals nicht länger mit in sich geschlossenen Episoden, sondern mit weiten, teils staffelübergreifenden Handlungsbögen. Im Vergleich zu den klassisch geschlossenen Serie-Episoden, wie man sie etwa in Krimi- und Detektivserien der 60er und 70er Jahre findet, nehmen die Subplots einen zunehmend größeren Raum ein. In vielen Fällen versagt sogar eine solche Main-/Subplot-Unterscheidung vollständig. Nicht von ungefähr sieht etwa Nicholas Kulish, einflussreicher Kolumnist der New York Times, die Serien US-amerikanischer Pay-TV-Sender von allen Formen des Bewegtbildes am komplementärsten zur literarischen Tiefe und Differenzierung des Romans. Jason Mittell, amerikanischer Film- und Fernsehwissenschaftler, ist überzeugt davon, dass sie sich vor diesem Hintergrund neuen Verfahren und Rezeptionsformen wie etwa dem close reading öffnen.In der nachfolgenden Arbeit möchte ich mich der Serie Gossip Girl von Josh Schwartz und Stephanie Savage nähern. Von dem Piloten ausgehend werde ich dessen Eröffnungssequenz analysieren und überprüfen, auf welche Weise die Serie den ihrem Titel immanenten Klatsch auch thematisch in den Mittelpunkt rückt. In einem zweiten Schritt werde ich versuchen, darzustellen, auf welche Weise Gossip Girl Struktur und Funktionsweise des Klatsches ästhetisch nachbildet und in einem Raum des Kinematographischen überführt. Anschließend soll untersucht werden, ob und inwiefern Klatsch und das Format der Serie selbst auf einer Meta-Ebene strukturverwandt sind.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Theorie & Ästhetik - Theatralität als Wahrnehmungsform, Sprache: Deutsch, Abstract: All the world's a stage / And all the men and women merely players heißt es in Shakespeares Stück As You Like It . In Zeiten von globaler Vernetzung und weltumspannenden Kommunikationsstrukturen gewinnt diese Phrase des Melancholikers Jaque an neuer Qualität. Seit das Internet mit Beginn der neunziger Jahre über die amerikanischen Universitäten hinaus öffentlich zugänglich wurde, hat es, wie Sandbothe lakonisch kommentiert, in den vergangenen Jahren geradezu biologische Wachstumsraten erlebt und kann als einer der Katalysatoren für die zweite Moderne gelten. Steve Dixon, Wissenschaftler des Digital Performance Archive, konstatiert in seinem Werk Digital Performance, dass im Zuge der digitalen Revolution Performances in unserem Alltag etwas Allgegenwärtig geworden sind.Doch wo ist die Bühne zu verorten, auf der sich eben diese Performances vollziehen Sicherlich handelt es sich nicht um die Summe der zerstreuten Örtlichkeiten, an denen ihre Akteure lokalisiert werden können. In diesem Sinne handelt es sich bei der Welt als eine Bühne überhaupt nicht um einen konkreten Ort, dem sich geographische Koordinaten oder physikalische Qualitäten wie Länge und Breite zuweisen ließen, sondern vielmehr um einen simulierten Raum. Genauer gesagt handelt es sich um einen virtuellen, medial vermittelten Raum bzw. eine virtuelle Welt.Virtuelle Welten, wie sie als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit fungieren, sind internetbasierte 3D-Architekturen wie Second Life, World of Warcraft oder die im asiatischen Raum verbreitete Plattform HiPiHi. In diesen Räumen können Menschen, sofern sie über die entsprechenden Zugangsmöglichkeiten und das erforderliche Know-how verfügen, zu Schauspielern, kann die ganze Welt zu einer Bühne werden.Wenn man sich den oben genannten Beispielen aus einer theatralen Perspektive nähern möchte, muss zunächst geklärt werden, auf welche Art und Weise sich Phänomene wie Second Life u. ä. zu Begriffen von Theatralität verhalten. Neben einer Reihe von anderen Aspekte stellt sich in diesem Zusammenhang auch immer die Frage nach Körperlichkeit. Diese Arbeit versucht Antworten auf die Fragen zu finden, inwieweit sich Körperlichkeit in virtuellen Realitäten überhaupt manifestiert, wenn ja, wie diese einzuordnen ist, und nicht zuletzt inwiefern der Begriff der physischen Ko-Präsenz als Ausschlusskriterium noch berechtigt ist.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Schon im antiken Griechenland waren die der camera obscura zu Grunde liegenden optischen Prinzipien bekannt: Die Ausbreitung von Licht in geraden Linien.Seit dieser Zeit ist immer wieder der Frage nachgegangen worden, in welcher Beziehung dieses umgedrehte (Ab-)Bild und die Welt jenseits der Lochöffnung stehen. Diese Frage nach der Repräsentationsweise von Wirklichkeit ist nichts anderes als die Frage nach Realismus, nach Glaubwürdigkeit.Michel Foucault beschreibt in Die Ordnung der Dinge den Übergang vom 16. zum 17. Jahrhundert als die Ablösung der Lehre der Ähnlichkeiten durch die klassische Zeichenlehre: Wissen und Denken war vor diesem Umbruch über die Funktion der Ähnlichkeit zwischen den von Gott gesetzten Dingen organisiert. Zeichen wurden innerhalb dieses Systems als selbstreferentiell verstanden, Signifikant und Signifikat fielen zusammen. Erst mit Beginn der Frühen Neuzeit, so Foucault, wird das Zeichen als Verweis auf ein Ding verstanden. Zeichen und Bezeichnetes fallen fortan nicht mehr ineinander, sondern durch ein Repräsentationsverhältnis getrennt. An die Stelle des Seins tritt der Schein als Repräsentation ins Bewusstsein und machte damit eine neue Organisation der Wissens- und Denkstrukturen nötig.Jonathan Crary sieht in diesem Übergang einen Bruch des Sehens, den er in der Umdeutung des Models der camera obscura repräsentiert sieht. Crary weist in diesem Zusammengang auf das durch den Apparat konfigurierte Verhältnis zwischen Individuum und Welt hin: Der Akt des Sehens wird vom Körpers des Betrachters gelöst. Es findet also eine Entkörperlichung des Sehens statt. Der Apparat legitimiert dabei den Blick des Betrachters als einen authentischen, da er ihn von einer sinnliche Erfassung der Welt abkoppelt und ihm diese stattdessen als eine (scheinbar) objektivierte Wirklichkeit repräsentiert4.Dies ist der Hintergrund vor dem Philippe Dubois im ersten Kapitel seiner Arbeit Der fotografische Akt eine diskursgeschichtliche Analyse des Repräsentationsverhältnises der (analogen) Photographie aufspannt. Diese Analyse soll im folgenden zusammengefasst wiedergegeben werden. Der Frage nach dem RealitätsGehalt digitaler Bildwelten folgt abschließend die Frage nach dem RealitätsEffekt, wenn es um eine Ästhetik des Dokumentarischen gehen wird.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Filmgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: »Memory can change the shape of a room; it can change the color of a car. And memories can be distorted. They're just an interpretation, they're not a record, and they're irrelevant if you have the facts« heißt es am Ende von Christopher Nolans Film Memento. Oder anders gesagt: am Anfang der Geschichte. Nolans Plot um den Versicherungsagenten Leonard Shelby (Guy Pierce), der neue Eindrücke nicht länger als fünfzehn Minuten in seinem Kopf speichern kann, kreist nicht nur inhaltlich um die Thematik des Erinnerns und Vergessens, sondern verhandelt Zusammenhänge zwischen Gedächtnis, Narration und medialer Vermittlung auf einer dem Film eingeschriebene bild- und medienflexiven Ebene. Memento verweigert sich dabei einer linearen Erzählweise. Spannung wird nicht unter der Perspektive des möglichen Ausganges der Geschichte aufgebaut, sondern indem die kausalen Zusammenhänge bereits finalisierter Taten peu a peu aufgedeckt werden: Überlegungen hinsichtlich des möglichen Ausganges des Geschehens treten also zu Gunsten der Frage 'Wie konnte es dazu kommen ' in den Hintergrund.46 Jahre vor Memento erschien Alfred Hitchcocks Film Rear WIndow. Die Diskussion und Rezeption dieses modernen Klassikers ist manigfaltig, was allein das Unmaß an Sekundärliteratur unterstreicht, welche über Hitchcocks Werk publiziert wurde. Michael Diers spricht Rear Window die gleiche medienreflexive Ebene zu, die eingangs bereits Christopher Nolans Film unterstellt habe. Er charakterisiert Das Fenster zum Hof als einen 'filmischen Versuch über das Filmemachen', als einen 'Essay über Fragen von Blick und Bild, Bild und Medium sowie Medium und Publikum'1. Dieses knappe halbe Jahrhundert, das beide Filme voneinander trennt, ist zugleich Teil einer Diskursgeschichte über die theoretische Positionierung des Bildes, über das Repräsentationsverhältnis zwischen Bild und Wirklichkeit. Philippe Dubois hat in seiner Arbeit Der fotografische Akt diesen Diskurs mit dem Titel »Von der Wirklichkeitstreue zum Index«2 versehen.Die nachfolgende Arbeit untersucht, inwiefern dieser Diskurs in beiden genannten Filmen eingeschrieben ist. Dafür soll zunächst ausgehend von der Eröffnungssequenz die bild- und medienreflexive Ebene Mementos herausgearbeitet werden, um diese dann dem Anfang von Rear Window gegenüberzustellen.…

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Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Gossip - A Match Well Made - A Job Well Done, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Fernsehen befindet sich in einer Zeit des Wandels. Vor dem Hintergrund des kommerziellen Erfolges hochqualitativer Pay-TV-Sender finden sich im gehobenen Feuilleton seit Beginn des Jahrtausends mit zunehmender Tendenz Diskurse, die Wert und Qualität neuerer, meist US-amerikanischer Serien herausstellen. Im Fokus dieser Betrachtungen stehen u. a. Sendungen wie die Sopranos, The Wire, The West Wing, O. C. California, Damages oder Gossip Girl, um nur eine Auswahl zu nennen. All den genannten Serien gemein ist, dass ihnen ein mitunter äußerst komplex gestaltetes Narrationsmuster zu Grunde liegt. Es scheint geradezu so, als wolle sich das Fernsehen von seinem ¿großen¿ Bruder Kino emanzipieren und nun damit beginnen, die dem Format Serie eigenen Möglichkeiten und Freiräume auszuschöpfen. Diese ¿neuen¿ Serien arbeiten oftmals nicht länger mit in sich geschlossenen Episoden, sondern mit weiten, teils staffelübergreifenden Handlungsbögen. Im Vergleich zu den klassisch geschlossenen Serie-Episoden, wie man sie etwa in Krimi- und Detektivserien der 60er und 70er Jahre findet, nehmen die Subplots einen zunehmend größeren Raum ein. In vielen Fällen versagt sogar eine solche Main-/Subplot-Unterscheidung vollständig. Nicht von ungefähr sieht etwa Nicholas Kulish, einflussreicher Kolumnist der New York Times, die Serien US-amerikanischer Pay-TV-Sender von allen Formen des Bewegtbildes am komplementärsten zur literarischen Tiefe und Differenzierung des Romans. Jason Mittell, amerikanischer Film- und Fernsehwissenschaftler, ist überzeugt davon, dass sie sich vor diesem Hintergrund neuen Verfahren und Rezeptionsformen wie etwa dem close reading öffnen. In der nachfolgenden Arbeit möchte ich mich der Serie Gossip Girl von Josh Schwartz und Stephanie Savage nähern. Von dem Piloten ausgehend werde ich dessen Eröffnungssequenz analysieren und überprüfen, auf welche Weise die Serie den ihrem Titel immanenten Klatsch auch thematisch in den Mittelpunkt rückt. In einem zweiten Schritt werde ich versuchen, darzustellen, auf welche Weise Gossip Girl Struktur und Funktionsweise des Klatsches ästhetisch nachbildet und in einem Raum des Kinematographischen überführt. Anschließend soll untersucht werden, ob und inwiefern Klatsch und das Format der Serie selbst auf einer Meta-Ebene strukturverwandt sind. …

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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Theorie & Ästhetik - Theatralität als Wahrnehmungsform, Sprache: Deutsch, Abstract: All the world's a stage / And all the men and women merely players heißt es in Shakespeares Stück As You Like It . In Zeiten von globaler Vernetzung und weltumspannenden Kommunikationsstrukturen gewinnt diese Phrase des Melancholikers Jaque an neuer Qualität. Seit das Internet mit Beginn der neunziger Jahre über die amerikanischen Universitäten hinaus öffentlich zugänglich wurde, hat es, wie Sandbothe lakonisch kommentiert, in den vergangenen Jahren geradezu biologische Wachstumsraten erlebt und kann als einer der Katalysatoren für die zweite Moderne gelten. Steve Dixon, Wissenschaftler des Digital Performance Archive, konstatiert in seinem Werk Digital Performance, dass im Zuge der digitalen Revolution Performances in unserem Alltag etwas Allgegenwärtig geworden sind.Doch wo ist die Bühne zu verorten, auf der sich eben diese Performances vollziehen Sicherlich handelt es sich nicht um die Summe der zerstreuten Örtlichkeiten, an denen ihre Akteure lokalisiert werden können. In diesem Sinne handelt es sich bei der Welt als eine Bühne überhaupt nicht um einen konkreten Ort, dem sich geographische Koordinaten oder physikalische Qualitäten wie Länge und Breite zuweisen ließen, sondern vielmehr um einen simulierten Raum. Genauer gesagt handelt es sich um einen virtuellen, medial vermittelten Raum bzw. eine virtuelle Welt.Virtuelle Welten, wie sie als Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit fungieren, sind internetbasierte 3D-Architekturen wie Second Life, World of Warcraft oder die im asiatischen Raum verbreitete Plattform HiPiHi. In diesen Räumen können Menschen, sofern sie über die entsprechenden Zugangsmöglichkeiten und das erforderliche Know-how verfügen, zu Schauspielern, kann die ganze Welt zu einer Bühne werden.Wenn man sich den oben genannten Beispielen aus einer theatralen Perspektive nähern möchte, muss zunächst geklärt werden, auf welche Art und Weise sich Phänomene wie Second Life u. ä. zu Begriffen von Theatralität verhalten. Neben einer Reihe von anderen Aspekte stellt sich in diesem Zusammenhang auch immer die Frage nach Körperlichkeit. Diese Arbeit versucht Antworten auf die Fragen zu finden, inwieweit sich Körperlichkeit in virtuellen Realitäten überhaupt manifestiert, wenn ja, wie diese einzuordnen ist, und nicht zuletzt inwiefern der Begriff der physischen Ko-Präsenz als Ausschlusskriterium noch berechtigt ist. 32 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Überwachung im Kino, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Film Frost/Nixon (R: Ron Howard, USA 2008) verarbeitet einen der bekanntesten Momente der Fernsehgeschichte: Die Serie von Interviews, die der englische Talkshow-Host David Frost mit dem ehemaligen Präsidenten Richard Nixon nach der Watergate-Affäre führte. Frost schaffte damals, was Jurisdiktion und Presse misslang: Nixon ein öffentliches Schuldeingeständnis zu entlocken, verbunden mit der Bitte um Vergebung.Sam Rockwell alias James Reston Jr. spricht diese Sätze am Ende des Films in einem Interview. Es ist eine typische Interview-Situation. Rockwell sieht knapp an der Kamera vorbei, er selbst ist im Bild mittels Tiefenschärfe stark freigestellt.Verschnitten wird dieses Interview mit Bildern von Frank Langella, der den Präsidenten Richard Nixon verkörpert, genauer gesagt, mit der bekannten Nahaufnahme des Gesichtes Nixons nach dessen Schuldeingeständnis. Interessant hierbei ist, dass eben diese Einstellung wenige Sekunden zuvor schon einmal zu sehen war. Das zweite Mal jedoch sehen wir die Aufnahme durch einen für jene Zeit typischen Röhren-Fernseher. Das Bild ist also ein anderes.Doch wie ist diese Andersartigkeit beschaffen Frost/Nixon soll an dieser Stelle als eine Art Ouvertüre fungieren, welche auf einem in meinen Augen sehr hohen Niveau zu einem neu zu führenden Diskurs über Qualität und Organisation des Dokumentarischen in unseren digitalen Bildwelten beiträgt. Frost/Nixon bedient sich zweifelsohne einer noch näher zu untersuchenden dokumentarischen Ästhetik. Meine These in diesem Zusammenhang lautet, dass trotz - oder auf Grund - einer in den letzten fünfzig Jahren immer weiter vorangeschritten Destabilisierung des Bildes, die Inszenierungsstrategien des Dokumentarischen, des Pseudo-Realen ausgefeilter sind als je zuvor.Im folgenden möchte ich zunächst unter einer diskursgeschichtlichen Perspektive den Zeichenstatus des kinematographischen Bildes1 beleuchten, verbunden mit einer Reihe von Überlegungen zum gegenwärtigen Repräsentationsverhältnis digitaler Bildwelten. Darauf folgend sollen anhand der Filme Bloody Sunday (R: Paul Greengrass, Großbritannien/Irland 2002) und Children of Men (R: Alfonso Cuarón, USA/Großbritannien 2006) ausschnittsweise konkrete filmische Gestaltungs-Mechanismen untersucht werden, die sich einer Ästhetik des Dokumentarischen zuordnen lassen, um am Ende der Arbeit auf den Begriff des Dokumentarischen bzw. des Dokuments selbst zu sprechen zu kommen. 36 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Filmtheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung weg vom analogen und hin zum digitalen Kino ist in den vergangenen Jahren aus einer Vielzahl von Perspektiven untersucht worden. Schier unerschöpflich scheint seine inhaltliche Bandbreite: Digitales Kino kann als bloßer technischer Fortschritt begriffen werden, als eine Veränderung der produktionsästhetischen Gegebenheiten.Ebenso kann man das Digital Cinema als ein rezeptionsästhetisches Phänomen auffassen, betrachtet man etwa die gesteigerte Präsenz digital projizierter Bilder (e. g. Public Enemies [R: Michael Mann, 2009]). Interessant scheint auch eine Untersuchung, inwiefern sich neue Distributionswege via Internet sowie die veränderten ökonomischen Bedingungen eines digitalen Workflows auf die Filmkunst auswirken. Die Zunahme von Low- und No-Budget-Produktionen, bzw. die Demokratisierung der Filmschaffens sind etwaige Stichpunkte, die hier zu nennen wären.Unternimmt man den Versuch, all diese unterschiedlichen Blickwinkel auf ihren kleinsten gemeinsamen Nenner zurückzuführen, dann kommt man zu der Frage, welche besondere Eigenarten das digitale Filmbild aufweist und inwiefern es sich zu seinem analogen Vorgänger abgrenzen lässt. Die nachfolgende Arbeit versucht vor diesem Hintergrund jene Qualitäten herauszuarbeiten, die sich deduktiv aus dem veränderten materiellen Status des digitalen Bildes ableiten lassen. Im Mittelpunkt steht dabei die kritische Auseinandersetzung mit einer der wegweisenden Arbeiten der 2000er Jahre, Lev Manovichs Abhandlung The Language of New Media. Vor dem Hintergrund der Thesen Manovichs soll nachfolgend zunächst eine begriffliche Differenzierung vorgenommen werden, ehe dann auf den veränderten Zeichenstatus digitaler Filmbilder eingegangen wird. Abschließend soll der Begriff der Collage bzw. der Komposition eingeführt werden, die als Metapher die strukturelle Verfasstheit digital manipulierter Filmbilder widerspiegeln. 20 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Theaterwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Schon im antiken Griechenland waren die der camera obscura zu Grunde liegenden optischen Prinzipien bekannt: Die Ausbreitung von Licht in geraden Linien.Seit dieser Zeit ist immer wieder der Frage nachgegangen worden, in welcher Beziehung dieses umgedrehte (Ab-)Bild und die Welt jenseits der Lochöffnung stehen. Diese Frage nach der Repräsentationsweise von Wirklichkeit ist nichts anderes als die Frage nach Realismus, nach Glaubwürdigkeit.Michel Foucault beschreibt in Die Ordnung der Dinge den Übergang vom 16. zum 17. Jahrhundert als die Ablösung der Lehre der Ähnlichkeiten durch die klassische Zeichenlehre: Wissen und Denken war vor diesem Umbruch über die Funktion der Ähnlichkeit zwischen den von Gott gesetzten Dingen organisiert. Zeichen wurden innerhalb dieses Systems als selbstreferentiell verstanden, Signifikant und Signifikat fielen zusammen. Erst mit Beginn der Frühen Neuzeit, so Foucault, wird das Zeichen als Verweis auf ein Ding verstanden. Zeichen und Bezeichnetes fallen fortan nicht mehr ineinander, sondern durch ein Repräsentationsverhältnis getrennt. An die Stelle des Seins tritt der Schein als Repräsentation ins Bewusstsein und machte damit eine neue Organisation der Wissens- und Denkstrukturen nötig.Jonathan Crary sieht in diesem Übergang einen Bruch des Sehens, den er in der Umdeutung des Models der camera obscura repräsentiert sieht. Crary weist in diesem Zusammengang auf das durch den Apparat konfigurierte Verhältnis zwischen Individuum und Welt hin: Der Akt des Sehens wird vom Körpers des Betrachters gelöst. Es findet also eine Entkörperlichung des Sehens statt. Der Apparat legitimiert dabei den Blick des Betrachters als einen authentischen, da er ihn von einer sinnliche Erfassung der Welt abkoppelt und ihm diese stattdessen als eine (scheinbar) objektivierte Wirklichkeit repräsentiert4.Dies ist der Hintergrund vor dem Philippe Dubois im ersten Kapitel seiner Arbeit Der fotografische Akt eine diskursgeschichtliche Analyse des Repräsentationsverhältnises der (analogen) Photographie aufspannt. Diese Analyse soll im folgenden zusammengefasst wiedergegeben werden. Der Frage nach dem RealitätsGehalt digitaler Bildwelten folgt abschließend die Frage nach dem RealitätsEffekt, wenn es um eine Ästhetik des Dokumentarischen gehen wird. 52 pp. Deutsch.…