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Karsten golze (20 Ergebnisse)

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    Verlag: Grin Verlag, 2018

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    Verlag: Grin Verlag, 2011

    364090012X / 9783640900121

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    Verlag: Grin Verlag, 2011

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2018

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Gedenktage und Erinnerungskultur sind Themen des geschichtsdidaktischen Oberbegriffs 'Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur'. Um geschichtskulturelle Fragen zu klären, muss man sich zwangsweise mit der Außenseite des gesellschaftlichen Geschichtsbewusstseins beschäftigen. Gedenk- und Feiertage werden also nicht gefeiert, weil man sich persönlich dafür entschied sie zu feiern, sondern weil die Gesellschaft und der gemeinsame Erinnerungsbetrieb uns dazu bringt diese Tage als besondere Tage in unser Alltagsleben zu integrieren. Dieses gemeinsame Denken und Gedenken wird kulturelles Gedächtnis genannt. Es entsteht, da wir als einzelnes Individuum kaum in der Lage wären, komplexe historische Vorstellungen selbst zu entwickeln und sie im Gedächtnis zu behalten. Dazu benötigt es ein funktionierendes soziales System, das aus vier Komponenten besteht: Die Institutionen, wie Schulen, Museen oder Bibliotheken. Spezielle Professionen, also bestimme Berufsgruppen, die die Aufgabe haben Erinnerungskultur zu verbreiten. Medien, wie Fernsehen, Zeitung oder Computer, die als größtes Speichermedium der Erinnerung gelten und natürlich das Publikum, das dabei als Empfänger der Informationen fungiert. Um nun Menschen das System der Geschichts- und Erinnerungskultur näher zu bringen, müssen schon junge Schüler mit diesen Themen konfrontiert werden. Geschichts- und Erinnerungskultur muss also Gegenstand im Geschichtsunterricht werden.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2011

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, [.]' . Schon Goethe betonte die Wichtigkeit der Interdependenz zwischen dem menschlichen Denken und dem praktischen Tun. Nur wenn man eine Vorstellung vom Handeln hat, kann man das Handeln auch in die Praxis umsetzen und somit mit entsprechender Weisheit handeln. Der Mensch erschließt sich seine Welt also durch kognitive Prozesse und dem anschließenden realen Handeln.Ähnlich sollte es sich auch in der Schule verhalten. Dies fordern zumindest Vertreter der neuen Lernkultur. Denn für sie ist eines der Grundpostulate die Handlungsorientierung im Unterricht. Schüler sollten also nicht nur eine passive Rolle im Unterricht übernehmen, sondern aktiv Aufgaben übernehmen und Probleme selbst und eigenständig erarbeiten. Das wäre insofern schon wichtig, als dass rein deklaratives Wissen für die spätere Berufslaufbahn wenig Bedeutung hat. Vielmehr benötigt es entsprechendes prozedurales Wissen, also Wissen das auf Handlungsabläufe zielt, um gewisse Kompetenzen und Schlüsselqualifikation zu erlangen. Diese Forderung kann dementsprechend in verschiedenen Situationen im Geschichtsunterricht realisiert werden. Dabei kann beispielsweise die Arbeit mit historischen Quellen oder mit modernen Medien im Vordergrund stehen. Eine andere Möglichkeit ist die Arbeit mit historischen Karten. Denn Kartenarbeit im Geschichtsunterricht ist in den letzten Jahren leider immer mehr zur Ausnahme geworden. Grund dafür ist zumeist die fehlende Kompetenz bei Schülern und Lehrern mit Karten sach- und schülergerecht umzugehen.Daher kann es sinnvoll sein, das Unterrichtsprinzip Handlungsorientierung mit der Kartenarbeit zu verbinden. Die folgende Arbeit soll aufzeigen, wie handlungsorientierter Geschichtsunterricht mit aktiver Kartenarbeit stattfinden kann. Dazu wurde das Thema 'Alexander der Große und sein Feldzug' gewählt, dass sich durch seine geographischen Ausprägungen hervorragend für eine Arbeit mit Karten eignet. Dazu soll zunächst ein fachwissenschaftlicher Überblick über Alexanders Feldzug gegeben werden, um dann nach der fachdidaktischen Analyse des Themas Handlungsorientierung und Kartenarbeit einen Umsetzungsvorschlag für eine handlungsorientierte Unterrichtseinheit im Fach Geschichte zu aufzuzeigen.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2011

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das französische Ancien Règime ist ein typisches Beispiel einer europäischen Erbmonarchie. Dieser Status sollte sich auch bis zur Revolution 1789 nicht ändern. Doch was bedeutete dies für die Staatsspitze und deren Regierungsausübung Theoretisch war die Verfassung Frankreichs eine strikt monarchische. Die oberste Gewalt lag beim König oder bei Minderjährigkeit bei einem Regenten. Es handelte sich hierbei also um eine Alleinherrschaft bzw. absolutistischen Herrschaft eines einzelnen Mannes. Die Machtbefugnisse des Königs waren enorm. Er entschied über Krieg und Frieden, durfte Gesetze erlassen, war oberster Richter, konnte die Generalstände nach Belieben einberufen und besaß das alleinige Münzrecht. Dabei kann man sich nur schwer vorstellen, wie ein einziger Mann all diese Aufgaben bewältigen konnte. Es war tatsächlich auch so, dass dieser strikte Absolutismus durch äußere und innere Faktoren mehrfach abgeschwächt wurde. Seien es spezielle Privilegien von Städten, Provinzen und Ständen, durch die Weite des Landes bedingte, Kommunikationsprobleme oder auch durch die ungenügende Überwachung der Ausführung von königlichen Befehlen und Gesetzen. Der König entwickelte sich vorerst also vielmehr zu einer Art Schiedsrichter, der zwischen Gesellschaftsgruppen vermittelte und Machträume an Vertrauenswürdige übertrug. Im 17. und 18. Jahrhundert veränderte sich letztendlich diese gemäßigte Monarchie (Mager, S.109) zu einer unumschränkten Monarchie (Mager, S.111), in der die absolutistische Alleinherrschaft ihre Hochzeit erlebte.Nichtsdestotrotz war es auch in dieser Zeit unumgänglich einen funktionierenden Verwaltungsapparat zu besitzen. Dazu nahm man entweder alte Verwaltungsinstitutionen und restaurierte sie, oder man schuf neuartige, administrative Instanzen, deren Aufgabenbereiche sich teilweise mit denen der Alten überlagerten. Hierbei wird schon eines der größten verwaltungstechnischen Probleme deutlich. Denn war es für die Administration des französischen Königsreich typisch, dass keine klaren Grenzen zwischen verschiedenen Verwaltungseinrichtungen gezogen wurden. Um dieses Problem genauer zu analysieren und ein Grundverständnis über neuzeitliche Verwaltungsmaßnahmen Frankreichs vom 15. bis zum 18. Jahrhundert zu vermitteln, möchte ich im Folgenden einen kurzen Überblick über die Administration im Ancien Règime geben. …

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2011

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der gängige Ausdruck 'Dorf', wie er in der Alltagssprache genutzt wird, gibt auch heute nur ein grobes Bild über das eigentliche Gebilde, auf das mit dieser Verallgemeinerung verwiesen wird. Denn eine exakte Regelung, was denn nun genau ein Dorf sei, existiert heute genau so wenig, wie vor 1200 Jahren. Jedoch weiß jeder genau, dass es sich weder um eine Stadt, noch um einen einzelnen Hof handeln kann, wenn von einem 'Dorf' die Rede ist.Eine Vorgehensweise, um ein Dorf genauer zu definieren, wäre beispielsweise die Festlegung einer Grenze an Einwohnern. So ging man jedenfalls im 19. Jahrhundert mit diesen Begriffsschwierigkeiten um. Alle Siedlungen mit einer Einwohnerzahl bis 2000 wurden danach als Dörfer bezeichnet. Das Problem, das sich dadurch ergab, war eindeutig. Kleine Siedlungen mit Einwohnerzahlen um die 2000 konnten Kleinstädte mit eigenem Stadtstatus, Bauernsiedlungen oder administrativ zusammengeschlossene Kleinsiedlungen sein.Es ist also unbedingt notwendig andere Merkmale von sogenannten Dörfern zu untersuchen, um geeignete Eigenschaften zu finden, die ein Dorf zu einem Dorf machen. Dabei ist es unumgänglich die Entstehungsgeschichte von Kleinsiedlungen im frühen Mittelalter zu betrachten. Einen allgemeinen Dorfbegriff gab es zu jener Zeit ebenfalls nicht. In den Quellen können verschiedene Begriffe, wie villa, vicus, curia oder domus für eine Dorfsiedlung gefunden werden.Um also zu erfahren, wie Dörfer damals entstanden, welche Ausmaße sie annahmen und wie sie strukturiert waren, wird in der folgenden Arbeit ein Überblick über frühmittelalterliche Siedlungsgeschichte, die Siedlungsformen- und räume, sowie ein Einblick in die innere Struktur der Dörfer gegeben. Zudem wird der Fragestellung nachgegangen, ob schon die frühmittelalterlichen Siedlungen jene dorfähnlichen Merkmale aufwiesen, um überhaupt als Dorf bezeichnet werden zu können. Um dies konkret am Beispiel eines frühmittelalterlichen Dorfes zu tun, wurde das Dorf Oppenheim in Rheinhessen genauer untersucht, das vor allem durch seine häufige Erwähnungen in der vorliegenden Quelle, dem Lorscher Codex, heraussticht.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2011

    3640899075 / 9783640899074

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering.

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    Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, [¿]¿ . Schon Goethe betonte die Wichtigkeit der Interdependenz zwischen dem menschlichen Denken und dem praktischen Tun. Nur wenn man eine Vorstellung vom Handeln hat, kann man das Handeln auch in die Praxis umsetzen und somit mit entsprechender Weisheit handeln. Der Mensch erschließt sich seine Welt also durch kognitive Prozesse und dem anschließenden realen Handeln. Ähnlich sollte es sich auch in der Schule verhalten. Dies fordern zumindest Vertreter der neuen Lernkultur. Denn für sie ist eines der Grundpostulate die Handlungsorientierung im Unterricht. Schüler sollten also nicht nur eine passive Rolle im Unterricht übernehmen, sondern aktiv Aufgaben übernehmen und Probleme selbst und eigenständig erarbeiten. Das wäre insofern schon wichtig, als dass rein deklaratives Wissen für die spätere Berufslaufbahn wenig Bedeutung hat. Vielmehr benötigt es entsprechendes prozedurales Wissen, also Wissen das auf Handlungsabläufe zielt, um gewisse Kompetenzen und Schlüsselqualifikation zu erlangen. Diese Forderung kann dementsprechend in verschiedenen Situationen im Geschichtsunterricht realisiert werden. Dabei kann beispielsweise die Arbeit mit historischen Quellen oder mit modernen Medien im Vordergrund stehen. Eine andere Möglichkeit ist die Arbeit mit historischen Karten. Denn Kartenarbeit im Geschichtsunterricht ist in den letzten Jahren leider immer mehr zur Ausnahme geworden. Grund dafür ist zumeist die fehlende Kompetenz bei Schülern und Lehrern mit Karten sach- und schülergerecht umzugehen. Daher kann es sinnvoll sein, das Unterrichtsprinzip Handlungsorientierung mit der Kartenarbeit zu verbinden. Die folgende Arbeit soll aufzeigen, wie handlungsorientierter Geschichtsunterricht mit aktiver Kartenarbeit stattfinden kann. Dazu wurde das Thema ¿Alexander der Große und sein Feldzug¿ gewählt, dass sich durch seine geographischen Ausprägungen hervorragend für eine Arbeit mit Karten eignet. Dazu soll zunächst ein fachwissenschaftlicher Überblick über Alexanders Feldzug gegeben werden, um dann nach der fachdidaktischen Analyse des Themas Handlungsorientierung und Kartenarbeit einen Umsetzungsvorschlag für eine handlungsorientierte Unterrichtseinheit im Fach Geschichte zu aufzuzeigen.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Sep 2018, 2018

    3668803714 / 9783668803718

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Gedenktage und Erinnerungskultur sind Themen des geschichtsdidaktischen Oberbegriffs 'Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur'. Um geschichtskulturelle Fragen zu klären, muss man sich zwangsweise mit der Außenseite des gesellschaftlichen Geschichtsbewusstseins beschäftigen. Gedenk- und Feiertage werden also nicht gefeiert, weil man sich persönlich dafür entschied sie zu feiern, sondern weil die Gesellschaft und der gemeinsame Erinnerungsbetrieb uns dazu bringt diese Tage als besondere Tage in unser Alltagsleben zu integrieren. Dieses gemeinsame Denken und Gedenken wird kulturelles Gedächtnis genannt. Es entsteht, da wir als einzelnes Individuum kaum in der Lage wären, komplexe historische Vorstellungen selbst zu entwickeln und sie im Gedächtnis zu behalten. Dazu benötigt es ein funktionierendes soziales System, das aus vier Komponenten besteht: Die Institutionen, wie Schulen, Museen oder Bibliotheken. Spezielle Professionen, also bestimme Berufsgruppen, die die Aufgabe haben Erinnerungskultur zu verbreiten. Medien, wie Fernsehen, Zeitung oder Computer, die als größtes Speichermedium der Erinnerung gelten und natürlich das Publikum, das dabei als Empfänger der Informationen fungiert. Um nun Menschen das System der Geschichts- und Erinnerungskultur näher zu bringen, müssen schon junge Schüler mit diesen Themen konfrontiert werden. Geschichts- und Erinnerungskultur muss also Gegenstand im Geschichtsunterricht werden. 24 pp. Deutsch.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Apr 2011, 2011

    3640899148 / 9783640899142

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das französische Ancien Règime ist ein typisches Beispiel einer europäischen Erbmonarchie. Dieser Status sollte sich auch bis zur Revolution 1789 nicht ändern. Doch was bedeutete dies für die Staatsspitze und deren Regierungsausübung Theoretisch war die Verfassung Frankreichs eine strikt monarchische. Die oberste Gewalt lag beim König oder bei Minderjährigkeit bei einem Regenten. Es handelte sich hierbei also um eine Alleinherrschaft bzw. absolutistischen Herrschaft eines einzelnen Mannes. Die Machtbefugnisse des Königs waren enorm. Er entschied über Krieg und Frieden, durfte Gesetze erlassen, war oberster Richter, konnte die Generalstände nach Belieben einberufen und besaß das alleinige Münzrecht. Dabei kann man sich nur schwer vorstellen, wie ein einziger Mann all diese Aufgaben bewältigen konnte. Es war tatsächlich auch so, dass dieser strikte Absolutismus durch äußere und innere Faktoren mehrfach abgeschwächt wurde. Seien es spezielle Privilegien von Städten, Provinzen und Ständen, durch die Weite des Landes bedingte, Kommunikationsprobleme oder auch durch die ungenügende Überwachung der Ausführung von königlichen Befehlen und Gesetzen. Der König entwickelte sich vorerst also vielmehr zu einer Art Schiedsrichter, der zwischen Gesellschaftsgruppen vermittelte und Machträume an Vertrauenswürdige übertrug. Im 17. und 18. Jahrhundert veränderte sich letztendlich diese gemäßigte Monarchie (Mager, S.109) zu einer unumschränkten Monarchie (Mager, S.111), in der die absolutistische Alleinherrschaft ihre Hochzeit erlebte.Nichtsdestotrotz war es auch in dieser Zeit unumgänglich einen funktionierenden Verwaltungsapparat zu besitzen. Dazu nahm man entweder alte Verwaltungsinstitutionen und restaurierte sie, oder man schuf neuartige, administrative Instanzen, deren Aufgabenbereiche sich teilweise mit denen der Alten überlagerten. Hierbei wird schon eines der größten verwaltungstechnischen Probleme deutlich. Denn war es für die Administration des französischen Königsreich typisch, dass keine klaren Grenzen zwischen verschiedenen Verwaltungseinrichtungen gezogen wurden. Um dieses Problem genauer zu analysieren und ein Grundverständnis über neuzeitliche Verwaltungsmaßnahmen Frankreichs vom 15. bis zum 18. Jahrhundert zu vermitteln, möchte ich im Folgenden einen kurzen Überblick über die Administration im Ancien Règime geben. 20 pp. Deutsch.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Apr 2011, 2011

    364090012X / 9783640900121

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, [.]' . Schon Goethe betonte die Wichtigkeit der Interdependenz zwischen dem menschlichen Denken und dem praktischen Tun. Nur wenn man eine Vorstellung vom Handeln hat, kann man das Handeln auch in die Praxis umsetzen und somit mit entsprechender Weisheit handeln. Der Mensch erschließt sich seine Welt also durch kognitive Prozesse und dem anschließenden realen Handeln.Ähnlich sollte es sich auch in der Schule verhalten. Dies fordern zumindest Vertreter der neuen Lernkultur. Denn für sie ist eines der Grundpostulate die Handlungsorientierung im Unterricht. Schüler sollten also nicht nur eine passive Rolle im Unterricht übernehmen, sondern aktiv Aufgaben übernehmen und Probleme selbst und eigenständig erarbeiten. Das wäre insofern schon wichtig, als dass rein deklaratives Wissen für die spätere Berufslaufbahn wenig Bedeutung hat. Vielmehr benötigt es entsprechendes prozedurales Wissen, also Wissen das auf Handlungsabläufe zielt, um gewisse Kompetenzen und Schlüsselqualifikation zu erlangen. Diese Forderung kann dementsprechend in verschiedenen Situationen im Geschichtsunterricht realisiert werden. Dabei kann beispielsweise die Arbeit mit historischen Quellen oder mit modernen Medien im Vordergrund stehen. Eine andere Möglichkeit ist die Arbeit mit historischen Karten. Denn Kartenarbeit im Geschichtsunterricht ist in den letzten Jahren leider immer mehr zur Ausnahme geworden. Grund dafür ist zumeist die fehlende Kompetenz bei Schülern und Lehrern mit Karten sach- und schülergerecht umzugehen.Daher kann es sinnvoll sein, das Unterrichtsprinzip Handlungsorientierung mit der Kartenarbeit zu verbinden. Die folgende Arbeit soll aufzeigen, wie handlungsorientierter Geschichtsunterricht mit aktiver Kartenarbeit stattfinden kann. Dazu wurde das Thema 'Alexander der Große und sein Feldzug' gewählt, dass sich durch seine geographischen Ausprägungen hervorragend für eine Arbeit mit Karten eignet. Dazu soll zunächst ein fachwissenschaftlicher Überblick über Alexanders Feldzug gegeben werden, um dann nach der fachdidaktischen Analyse des Themas Handlungsorientierung und Kartenarbeit einen Umsetzungsvorschlag für eine handlungsorientierte Unterrichtseinheit im Fach Geschichte zu aufzuzeigen. 24 pp. Deutsch.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Apr 2011, 2011

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der gängige Ausdruck 'Dorf', wie er in der Alltagssprache genutzt wird, gibt auch heute nur ein grobes Bild über das eigentliche Gebilde, auf das mit dieser Verallgemeinerung verwiesen wird. Denn eine exakte Regelung, was denn nun genau ein Dorf sei, existiert heute genau so wenig, wie vor 1200 Jahren. Jedoch weiß jeder genau, dass es sich weder um eine Stadt, noch um einen einzelnen Hof handeln kann, wenn von einem 'Dorf' die Rede ist.Eine Vorgehensweise, um ein Dorf genauer zu definieren, wäre beispielsweise die Festlegung einer Grenze an Einwohnern. So ging man jedenfalls im 19. Jahrhundert mit diesen Begriffsschwierigkeiten um. Alle Siedlungen mit einer Einwohnerzahl bis 2000 wurden danach als Dörfer bezeichnet. Das Problem, das sich dadurch ergab, war eindeutig. Kleine Siedlungen mit Einwohnerzahlen um die 2000 konnten Kleinstädte mit eigenem Stadtstatus, Bauernsiedlungen oder administrativ zusammengeschlossene Kleinsiedlungen sein.Es ist also unbedingt notwendig andere Merkmale von sogenannten Dörfern zu untersuchen, um geeignete Eigenschaften zu finden, die ein Dorf zu einem Dorf machen. Dabei ist es unumgänglich die Entstehungsgeschichte von Kleinsiedlungen im frühen Mittelalter zu betrachten. Einen allgemeinen Dorfbegriff gab es zu jener Zeit ebenfalls nicht. In den Quellen können verschiedene Begriffe, wie villa, vicus, curia oder domus für eine Dorfsiedlung gefunden werden.Um also zu erfahren, wie Dörfer damals entstanden, welche Ausmaße sie annahmen und wie sie strukturiert waren, wird in der folgenden Arbeit ein Überblick über frühmittelalterliche Siedlungsgeschichte, die Siedlungsformen- und räume, sowie ein Einblick in die innere Struktur der Dörfer gegeben. Zudem wird der Fragestellung nachgegangen, ob schon die frühmittelalterlichen Siedlungen jene dorfähnlichen Merkmale aufwiesen, um überhaupt als Dorf bezeichnet werden zu können. Um dies konkret am Beispiel eines frühmittelalterlichen Dorfes zu tun, wurde das Dorf Oppenheim in Rheinhessen genauer untersucht, das vor allem durch seine häufige Erwähnungen in der vorliegenden Quelle, dem Lorscher Codex, heraussticht. 24 pp. Deutsch.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag Apr 2011, 2011

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware 56 pp. Deutsch.

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Gedenktage und Erinnerungskultur sind Themen des geschichtsdidaktischen Oberbegriffs ¿Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur¿. Um geschichtskulturelle Fragen zu klären, muss man sich zwangsweise mit der Außenseite des gesellschaftlichen Geschichtsbewusstseins beschäftigen. Gedenk- und Feiertage werden also nicht gefeiert, weil man sich persönlich dafür entschied sie zu feiern, sondern weil die Gesellschaft und der gemeinsame Erinnerungsbetrieb uns dazu bringt diese Tage als besondere Tage in unser Alltagsleben zu integrieren.Dieses gemeinsame Denken und Gedenken wird kulturelles Gedächtnis genannt. Es entsteht, da wir als einzelnes Individuum kaum in der Lage wären, komplexe historische Vorstellungen selbst zu entwickeln und sie im Gedächtnis zu behalten. Dazu benötigt es ein funktionierendes soziales System, das aus vier Komponenten besteht: Die Institutionen, wie Schulen, Museen oder Bibliotheken. Spezielle Professionen, also bestimme Berufsgruppen, die die Aufgabe haben Erinnerungskultur zu verbreiten. Medien, wie Fernsehen, Zeitung oder Computer, die als größtes Speichermedium der Erinnerung gelten und natürlich das Publikum, das dabei als Empfänger der Informationen fungiert.Um nun Menschen das System der Geschichts- und Erinnerungskultur näher zu bringen, müssen schon junge Schüler mit diesen Themen konfrontiert werden. Geschichts- und Erinnerungskultur muss also Gegenstand im Geschichtsunterricht werden.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Deutsch.…

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,7, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Das französische Ancien Règime ist ein typisches Beispiel einer europäischen Erbmonarchie. Dieser Status sollte sich auch bis zur Revolution 1789 nicht ändern. Doch was bedeutete dies für die Staatsspitze und deren Regierungsausübung Theoretisch war die Verfassung Frankreichs eine strikt monarchische. Die oberste Gewalt lag beim König oder bei Minderjährigkeit bei einem Regenten. Es handelte sich hierbei also um eine Alleinherrschaft bzw. absolutistischen Herrschaft eines einzelnen Mannes. Die Machtbefugnisse des Königs waren enorm. Er entschied über Krieg und Frieden, durfte Gesetze erlassen, war oberster Richter, konnte die Generalstände nach Belieben einberufen und besaß das alleinige Münzrecht. Dabei kann man sich nur schwer vorstellen, wie ein einziger Mann all diese Aufgaben bewältigen konnte. Es war tatsächlich auch so, dass dieser strikte Absolutismus durch äußere und innere Faktoren mehrfach abgeschwächt wurde. Seien es spezielle Privilegien von Städten, Provinzen und Ständen, durch die Weite des Landes bedingte, Kommunikationsprobleme oder auch durch die ungenügende Überwachung der Ausführung von königlichen Befehlen und Gesetzen. Der König entwickelte sich vorerst also vielmehr zu einer Art Schiedsrichter, der zwischen Gesellschaftsgruppen vermittelte und Machträume an Vertrauenswürdige übertrug. Im 17. und 18. Jahrhundert veränderte sich letztendlich diese ¿gemäßigte Monarchie¿ (Mager, S.109) zu einer ¿unumschränkten Monarchie¿ (Mager, S.111), in der die absolutistische Alleinherrschaft ihre Hochzeit erlebte.Nichtsdestotrotz war es auch in dieser Zeit unumgänglich einen funktionierenden Verwaltungsapparat zu besitzen. Dazu nahm man entweder alte Verwaltungsinstitutionen und restaurierte sie, oder man schuf neuartige, administrative Instanzen, deren Aufgabenbereiche sich teilweise mit denen der Alten überlagerten. Hierbei wird schon eines der größten verwaltungstechnischen Probleme deutlich. Denn war es für die Administration des französischen Königsreich typisch, dass keine klaren Grenzen zwischen verschiedenen Verwaltungseinrichtungen gezogen wurden. Um dieses Problem genauer zu analysieren und ein Grundverständnis über neuzeitliche Verwaltungsmaßnahmen Frankreichs vom 15. bis zum 18. Jahrhundert zu vermitteln, möchte ich im Folgenden einen kurzen Überblick über die Administration im Ancien Règime geben.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.…

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Apr 2011, 2011

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Denken und Tun, Tun und Denken, das ist die Summe aller Weisheit, [¿]¿ . Schon Goethe betonte die Wichtigkeit der Interdependenz zwischen dem menschlichen Denken und dem praktischen Tun. Nur wenn man eine Vorstellung vom Handeln hat, kann man das Handeln auch in die Praxis umsetzen und somit mit entsprechender Weisheit handeln. Der Mensch erschließt sich seine Welt also durch kognitive Prozesse und dem anschließenden realen Handeln.Ähnlich sollte es sich auch in der Schule verhalten. Dies fordern zumindest Vertreter der neuen Lernkultur. Denn für sie ist eines der Grundpostulate die Handlungsorientierung im Unterricht. Schüler sollten also nicht nur eine passive Rolle im Unterricht übernehmen, sondern aktiv Aufgaben übernehmen und Probleme selbst und eigenständig erarbeiten. Das wäre insofern schon wichtig, als dass rein deklaratives Wissen für die spätere Berufslaufbahn wenig Bedeutung hat. Vielmehr benötigt es entsprechendes prozedurales Wissen, also Wissen das auf Handlungsabläufe zielt, um gewisse Kompetenzen und Schlüsselqualifikation zu erlangen. Diese Forderung kann dementsprechend in verschiedenen Situationen im Geschichtsunterricht realisiert werden. Dabei kann beispielsweise die Arbeit mit historischen Quellen oder mit modernen Medien im Vordergrund stehen. Eine andere Möglichkeit ist die Arbeit mit historischen Karten. Denn Kartenarbeit im Geschichtsunterricht ist in den letzten Jahren leider immer mehr zur Ausnahme geworden. Grund dafür ist zumeist die fehlende Kompetenz bei Schülern und Lehrern mit Karten sach- und schülergerecht umzugehen.Daher kann es sinnvoll sein, das Unterrichtsprinzip Handlungsorientierung mit der Kartenarbeit zu verbinden. Die folgende Arbeit soll aufzeigen, wie handlungsorientierter Geschichtsunterricht mit aktiver Kartenarbeit stattfinden kann. Dazu wurde das Thema ¿Alexander der Große und sein Feldzug¿ gewählt, dass sich durch seine geographischen Ausprägungen hervorragend für eine Arbeit mit Karten eignet. Dazu soll zunächst ein fachwissenschaftlicher Überblick über Alexanders Feldzug gegeben werden, um dann nach der fachdidaktischen Analyse des Themas Handlungsorientierung und Kartenarbeit einen Umsetzungsvorschlag für eine handlungsorientierte Unterrichtseinheit im Fach Geschichte zu aufzuzeigen.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Deutsch.…

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    Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Apr 2011, 2011

    364089913X / 9783640899135

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Der gängige Ausdruck ¿Dorf¿, wie er in der Alltagssprache genutzt wird, gibt auch heute nur ein grobes Bild über das eigentliche Gebilde, auf das mit dieser Verallgemeinerung verwiesen wird. Denn eine exakte Regelung, was denn nun genau ein Dorf sei, existiert heute genau so wenig, wie vor 1200 Jahren. Jedoch weiß jeder genau, dass es sich weder um eine Stadt, noch um einen einzelnen Hof handeln kann, wenn von einem ¿Dorf¿ die Rede ist.Eine Vorgehensweise, um ein Dorf genauer zu definieren, wäre beispielsweise die Festlegung einer Grenze an Einwohnern. So ging man jedenfalls im 19. Jahrhundert mit diesen Begriffsschwierigkeiten um. Alle Siedlungen mit einer Einwohnerzahl bis 2000 wurden danach als Dörfer bezeichnet. Das Problem, das sich dadurch ergab, war eindeutig. Kleine Siedlungen mit Einwohnerzahlen um die 2000 konnten Kleinstädte mit eigenem Stadtstatus, Bauernsiedlungen oder administrativ zusammengeschlossene Kleinsiedlungen sein.Es ist also unbedingt notwendig andere Merkmale von sogenannten Dörfern zu untersuchen, um geeignete Eigenschaften zu finden, die ein Dorf zu einem Dorf machen. Dabei ist es unumgänglich die Entstehungsgeschichte von Kleinsiedlungen im frühen Mittelalter zu betrachten. Einen allgemeinen Dorfbegriff gab es zu jener Zeit ebenfalls nicht. In den Quellen können verschiedene Begriffe, wie villa, vicus, curia oder domus für eine Dorfsiedlung gefunden werden.Um also zu erfahren, wie Dörfer damals entstanden, welche Ausmaße sie annahmen und wie sie strukturiert waren, wird in der folgenden Arbeit ein Überblick über frühmittelalterliche Siedlungsgeschichte, die Siedlungsformen- und räume, sowie ein Einblick in die innere Struktur der Dörfer gegeben. Zudem wird der Fragestellung nachgegangen, ob schon die frühmittelalterlichen Siedlungen jene dorfähnlichen Merkmale aufwiesen, um überhaupt als Dorf bezeichnet werden zu können. Um dies konkret am Beispiel eines frühmittelalterlichen Dorfes zu tun, wurde das Dorf Oppenheim in Rheinhessen genauer untersucht, das vor allem durch seine häufige Erwähnungen in der vorliegenden Quelle, dem Lorscher Codex, heraussticht.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Deutsch.…

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    Verlag: GRIN Verlag, 2018

    3668803714 / 9783668803718

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Unterrichtsentwurf Gedenktage im Geschichtsunterricht | Der 9. November als Feier- oder Trauertag? | Karsten Golze | Taschenbuch | 24 S. | Deutsch | 2018 | GRIN Verlag | EAN 9783668803718 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu Print on Demand.…