Sandra appleby arnold (2 Ergebnisse)

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  • Sprache: Englisch

    Verlag: Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2013

    3830073933 / 9783830073932

    • Softcover
    • Erstausgabe

    Anbieter: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, DeutschlandVerlag Dr. Kovac GmbH

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    Zustand: Neu

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    Softcover. Zustand: neu. 1. Auflage. SOCIALIA - Studienreihe soziologische Forschungsergebnisse, Band 125 274 pages. Das Nabelschnurblut Neugeborener ist eine reichhaltige Quelle verschiedener Arten von Stammzellen. Diese werden - ähnlich wie Knochenmarkstammzellen - seit einigen Jahren zunehmend zur Behandlung verschiedener lebensbedrohlicher Erkrankungen eingesetzt. Gleichzeitig beschäftigt sich eine Vielzahl von Forschern mit dem Potenzial dieser Nabelschnurblut-Stammzellen in der regenerativen Medizin. In diesem Zusammenhang hat sich eine neuartige Konstellation von Biotechnologien, Wissensprozessen, Institutionen, Akteurskategorien und Praktiken entwickelt, die vieles in Bewegung bringt: Gesundheitsversorgungssysteme, die Hoffnungen und Befürchtungen werdender Eltern, die Kompetenzbereiche und Wissensmonopole medizinischer Fachkräfte und medizinischer Einrichtungen, und nicht zuletzt die Vorstellungen der verschiedenen sozialen Akteure davon, was Verantwortung, Vorsorge und Fürsorge bedeutet. Aufbauend auf den Konzepten von Biosozialität, Biological Citizenship, Spendenwirtschaft und Transnationalisierung entwickelt die Autorin die Idee eines "Biokosmopolitismus": Distinktionsformen, die auf biomedizinischem Wissen beruhen, verschränken sich mit kà rpergebundenen Praktiken. In dieser Symbiose verschmilzt private, auf den engsten Familienkreis bezogene Vor- und Fürsorge mit Altruismus, der unbekannte und anonyme Patienten einschliesst, und mit der abstrakten "Spende" potenziellen wissenschaftlichen Wissens. Hier, so argumentiert die Autorin, wird ein Sinn für globale biologische Zusammengehà rigkeit in konkrete Alltagspraktiken integriert. Die Studie beruht auf umfangreichen Feldforschungen in Grossbritannien und Deutschland, welche die Autorin in à ffentlichen und privaten Nabelschnurblutbanken sowie Krankenhäusern und Geburtsstationen durchgeführt hat. Sie verbindet sozialwissenschaftliche Theorie mit der dichten Beschreibung des Alltags von werdenden Eltern, Hebammen, Frauenärzten, Labormitarbeitern und Stammzellforschern. Gleichzeitig vermittelt die Autorin immer wieder ganz persà nliche, vignettenartige Eindrücke von ihrem Forschungsalltag. Entstanden ist hierbei ein sehr lesbar geschriebenes, hochgradig informatives und zum Nachdenken anregendes Buch, das sich nicht nur an Sozial- und Naturwissenschaftler sondern auch an einen nicht-akademischen interessierten Leserkreis richtet. Es handelt sich um eine genuine kulturanthropologische Pionierarbeit, in der die Einführung einer neuen Biotechnologie und deren Wechselwirkung mit Gesellschaften verständlich - und lebendig - wird.…

  • Zustand: Neu

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    Gebunden. Zustand: New. Nichtwissen wird ueberall dort sichtbar, wo sich neue Fragen stellen und Zweifel erheben, wo Widersprueche, Ambivalenzen und Mehrdeutigkeiten auf den Plan treten. Insbesondere Patienten erkennen im Zuge medizinischer Behandlungen, dass ihr Wissen begrenzt ist.